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Friday, 27. November 2009

Daring Bakers - Woody Cannoli

When I saw the Challenge of this month Daring Bakers I wasn't thrilled at all. Not the fact that we were not baking this month was bothering me, no I just don't like Cannoli. Okay, I have to admit it's many years back I tried last time Cannoli. So I decided to give it try anyway.

First I made the dough. Easy peasy. I did just half of the quantity. Then I made a vanilla custard for the filling. Easy peasy, too.

I don't have to mention, that as a professed Cannoli hater, I don't have any cannoli forms, do I? But I'm innovative, so I asked Y. to cut some forms of a dried fig branch. No sooner said than done.

Daring Bakers - Woody Cannoli

Then we tried to remove the bark. It was impossible. Whatever, I wanted to make my Cannoli now, so I took the cut branches as they were, just cleaned and oiled them. Ready to use.

I don't like frying smell in the house, that's why I deep fry "al fresco".

Daring Bakers - Woody Cannoli

I set up my super cute electric deep-fryer, rolled out the dough with my Pasta accessory of my food processor, cut out circles and rolled the circles around the cut fig branches. Then I lowered 2 of the Cannoli tubes into the hot oil and fried them about 2 minutes, turning them so that they browned evenly, removed them of the oil and here the drama started...

Daring Bakers - Woody Cannoli

Shut, I couldn't remove the forms! Grrrr!

Daring Bakers - Woody Cannoli

4 woody Cannoli, 4 a kind of Faschnachtschüechli and I still don't like Cannoli - was the conclusion. ;-)

Head over to the Daring Kitchen Headquarter to see the recipe as well the perfect Cannoli my fellow Daring Bakers made.

***

The November 2009 Daring Bakers Challenge was chosen and hosted by Lisa Michele of Parsley, Sage, Desserts and Line Drives. She chose the Italian Pastry, Cannolo (Cannoli is plural), using the cookbooks Lidia’s Italian-American Kitchen by Lidia Matticchio Bastianich and The Sopranos Family Cookbook by Allen Rucker; recipes by Michelle Scicolone, as ingredient/direction guides. She added her own modifications/changes, so the recipe is not 100% verbatim from either book.

November 2007 Challenge - Tender Potatoe Bread
December 2007 Challenge - Yule Log
January 2008 Challenge - Lemon Meringue Pie
February 2008 Challenge - French Bread
March 2008 Challenge - Perfect Party Cake
April 2008 Challenge - Cheesecake Pops
May 2008 Challenge - Opéra Cake
June 2008 Challenge - Danish Braid
July 2008 Challenge - Filbert Gateau
August 2008 Challenge - Chocolate Eclairs
September 2008 Challenge - Lavash Crackers
October 2008 Challenge - Pizza
November 2008 Challenge - Caramel Cake with Caramelized Butter Frosting
January 2009 Challenge - Tuiles
February 2009 Challenge - Flourless Chocolate Cake, Chocolate Valentino
March 2009 Challenge - Lasagne of Emilia-Romagna (Lasagne Verdi al Forno)
April 2009 Challenge - Cheesecake with Lemon Curd Topping
Mai 2009 Challenge - Banana Strudel
June 2009 Challenge - Bakewell Tart
July 2009 Challenge - Milan Cookies
September 2009 Challenge - Vols-au-Vent
October 2009 Challenge - Macarons

More entries and recipes in English. Blog Widget by LinkWithin

Friday, 23. October 2009

Pizza Margherita

Die Buntköchin ruft zur Mozzarella-Revolution auf. Mein erster Beitrag ist nicht wirklich revolutionär, sondern ein einfacher aber köstlicher Klassiker, den ich immer wieder mal in verschiedenen Variationen backe: Pizza Margherita, eine Pizza die jeder kennt und wohl (fast) jedem schmeckt. Das fast habe ich wegen Y. hingeschrieben. ;-)

Natürlich mach ich den Pizzateig selbst, verwende Tomaten und Oregano aus dem eigenen Garten. Der Stilbruch - kein Büffelmozzarella sondern normaler Mozz von einem bestimmten Discounter. Vielleicht ist das doch etwas revolutionär? ;-) Ich kaufe diesen Mozzarella häufig, weil er sich problemlos über das Mindeshaltbarkeitsdatum aufbewahren lässt, welches bei mir bei Mozzarella leider häufig überschritten wird. Dieses Produkt hält sich einfach am längsten frisch, alle anderen Marken werden nach dem MHD oder manchmal sogar davor bitter.

Pizza Margherita

Pizza Margherita

Pizzateig
für 2 Portionen

20 g fein gemahlener Hartweizengriess
210 g Mehl
3 g Frischhefe
130 g Wasser
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Aus obigen Zutaten einen weichen, glatten Teig kneten und ca. 3-4 Stunden gehen lassen.

Tomatensauce
für die Pizza werden nur wenige EL gebraucht, den Rest anderswertig verwenden

1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 grosse Tomaten, geschält und entkernt
Olivenöl

Zwiebeln und Knoblauch fein schneiden und im Olivenöl glasig dünsten. Tomaten zugeben, aufkochen. Temperatur reduzieren und offen ca. 1 Stunde köcheln lassen. Sauce mit dem Mixstab pürieren und falls nötig nochmals 1/2 Stunde offen köcheln lassen. Mit wenig Salz abschmecken.

Belag
1 Mozzarella
1 EL Olivenöl
frischer Oregano (ca. 1 EL)

Mozzarella in feine Scheiben schneiden, mit Olvienöl beträufeln und 1 Stunde marinieren lassen.

Backofen auf 250 C aufheizen. Während dieser Zeit den Pizzateig auswallen und etwas ruhen lassen. Wenn der Ofen die Hitze erreicht hat, die Hälfte der Mozzarellascheiben auf dem Teig verteilen, Tomatensauce und die Hälfte des Oregano darüber verteilen (ca. 6 EL nicht zuviel!). Alles pfeffern und salzen. Pizza in den Ofen schieben. Nach 7 Minuten restliche Mozzarellascheiben und Oregano auf die Pizza legen. Nochmals 6-7 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, mit ein paar Oreganoblättchen garnieren und servieren.

Buon appetito!

Blogevent | Mozzarella Revolution | 1.10.-31.11.09

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Tuesday, 14. July 2009

Pommes frites, French Fries oder einfach nur Fritten - natürlich selbstgemacht

Die besten Pommes frites sollen die Belgier machen. Schliesslich sollen sie auch im französichen Teil von Belgien erfunden worden sein. Aussen knusprig, innen weich so muss eine gute Fritte sein!

Kürzlich kam eine Sendung über einen belgischen Frittenbudenbesitzer. Er fritiert bis zu 70 kg Kartoffeln am Tag und zwar in Rinderfett, dass er täglich wechselt. Ich habe noch nie in meinem Leben Pommes Frites gemacht. Aber einmal ist immer das erste Mal! ;-) Also habe ich meine kleine Friteuse hervorgenommen, und draussen Pommes frites gemacht. In der Wohnung frittier ich nicht, wegen der Geruchsbildung.

Das Geheimnis guter Pommes frites soll das zweifache Frittieren sein. Natürlich bin ich diesem Tipp gefolgt. Rinderfett habe ich nicht genommen, nur einfaches Sonnenblumenöl. Aber wenn ich mal Zugriff auf Rinderfett habe, werde ich das nehmen.

Pommes frites
reicht als Beilage für 2 Personen

Pommes frites, French Fries oder einfach nur Fritten - natürlich selbstgemacht

500 g Kartoffeln (geschält gewogen)
Oel zum Frittieren
Salz

Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Stifte schneiden. Das geht am besten mit einem Pommes-frites-Schneider. Die Kartoffelstäbchen in kaltem Wasser wässern. Inzwischen Oel in der Friteuse auf 160 C erhitzen. Das Dauert bei der kleinen Friteuse knappe 10 Minuten. Sobald das Oel heiss ist. Die Hälfte der Kartoffelstäbchen aus dem Wasser nehmen und mit einem Küchentuch ganz gut trockentupfen. (Wichtig bei dieser kleinen Friteuse, den Korb nicht mehr als zu 3/4 füllen.)

Pommes frites 7 Minuten vorfrittieren. Den Frittierkorb dabei öfters durchrütteln damit die Kartoffeln nicht zusammenkleben.

Unterdessen eine Platte mit Haushaltspapier belegen. Pommes aus der Friteuse heben, etwas abtropfen lassen und dann auf dem Papier ganz abtropfen lassen. Genauso mit der zweiten Portion verfahren.

Die vorfrittierten Pommes frites kann man gut vorbereiten und problemlos ein paar Stunden liegen lassen.

Fürs zweite Frittieren Oeltemperatur auf 190 C erhitzen und die Kartoffeln wieder in zwei Portionen jeweils 6-7 Minuten knusprig frittieren.

Pommes frites, French Fries oder einfach nur Fritten - natürlich selbstgemacht

Die fertigen Pommes frites aus dem Öl nehmen, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen, leicht salzen und geniessen.

***

Was ich sonst noch so (mit und ohne Friteuse) frittiert habe:

Berliner
Schenkeli
Oepfel-Chüechli
Zucchiniblüten & Zucchini-Fritters
Arancini
Auberginenbällchen Blog Widget by LinkWithin

Thursday, 30. April 2009

O’ rraù oder Il Ragù napoletano

Klar musste für meine selbstgemachten Rigatoni eine spezielle Sauce her, und was passt da besser dazu als Il Ragù napoletano, die Mutter aller Pasta-Saucen wie Peppinella sie nennt. Wie es so mit solchen Rezepten ist, hat jeder Haushalt bzw. italienische Mama ihr eigenes Rezept. Ich bin dem von Gennarino.org und kucinare.it gefolgt.

Im Gegensatz zum Ragù alla bolognese haben in der napolitanischen Variante weder Rüebeli, Sellerie noch Butter etwas zu suchen. Nur Zwiebeln und von denen nicht zu knapp, auf 1 kg Fleisch werden etwas weniger als 1 kg Zwiebeln genommen, am besten süsse Zwiebeln. Zum Anbraten wird Olivenöl und falls vorhanden Lardo genommen. Nebst dem Rindfleisch kommt auch noch etwas Schweinefleisch hinzu und zwar Rippchen. Das Allerwichtigste ist jedoch das lange und leise Köcheln: 6 Stunden lang.

Noch etwas zu den selbstgemachten Rigatoni. Das Rezept scheint nicht ganz ideal zu sein, denn ein Teil der getrockneten Rigatoni sind schon vor dem Kochen längsweise auseinandergefallen. Ich weiss nicht genau weshalb. Aber geschmacklich haben sie wunderbar zum Ragù gepasst.

Il Ragù napoletano
Rezept für 4 Personen

O’ rraù oder Il Ragù napoletano

1 kg Fleisch hauptsächlich bestehend aus Rindsragout und 2-4 Schweinerippchen
Olivenöl, nicht zu knapp
750 g Zwieblen, fein gehackt
1 l selbstgemachtes Passata, wenn möglich mit Basilikum
1 Glas Weiss- oder Rotwein
Basilikum

selbstgemachte Rigatoni

Fleisch auf mittlerer Hitze anbraten, sobald es anfängt zu bräunen mit einem Schluck Wein ablöschen, so verteilen sich die Röststoffe schön im Topf. Wein etwas verdampfen lassen, dann die Zwiebeln beigeben und solange auf mittlerer Hitze braten bis sie goldigbraun sind.

Zwiebeln für Il Ragu napoletano

Temperatur etwas erhöhen und restlichen Wein dazugeben. Der Wein sollte sofort verdampfen, deshalb muss die Temperatur erhöht werden. Passata dazugeben aufkochen, dann Hitze reduzieren und halb zugedeckt (Kelle zwischen Topf und Deckel) 6 Stunden köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. Zum Schluss grob zerpflückten Basilikum zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zu Rigatoni und mit Parmersan servieren.

Eine Todsünde ist Tagliatelle dazu zu servieren. Es sollten Hartweizen-Nudeln mit Loch genommen werden, diese können die Sauce schön aufnehmen. Im Notfall sind Spaghetti erlaubt. ;-)

Für Kleinhaushalte: man kann die Sauce problemlos einfrieren. Blog Widget by LinkWithin

Thursday, 2. April 2009

Meringues

Man sollte meinen Meringues sind einfach zu machen. Aber dem ist nicht so. Es gibt drei verschieden Arten Meringues - oder auch Baiser genannt - herzustellen:

Kalt geschlagene Baisermasse: Eiweiss wird sehr steif geschlagen, dabei nach und nach Puderzucker dazugegeben (je Ei etwa 50 g). Ist die Masse fest, wird sie mit einem Löffel oder Spritzbeutel in Häufchen oder einer beliebigen Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben.

Warm geschlagene Baisermasse: Die Zubereitung ist im Wesentlichen gleich, sobald jedoch das Eiweiss steif wird, wird die Schüssel in ein auf 50 °C erwärmtes Wasserbad gestellt und weitergeschlagen, bis die Masse fest und feinporig ist. Das Wasserbad darf dabei nicht zum Kochen kommen, da sonst das Eiweiss gerinnt. Warm geschlagene Baisermasse ist wesentlich stabiler als kalt geschlagene.

Gekochte Baisermasse: Diese Herstellungsmethode, auch Italienisches Baiser genannt, ist im Wesentlichen professionellen Bäckern und Konditoren vorbehalten, da sie für den Privathaushalt zu kompliziert ist. Bei ihr wird kochend heisser Zucker unter den Eischnee gehoben. Auch damit wird eine Baisermasse erzielt, die sehr viel stabiler ist als kalt geschlagene Baisers. (Quelle)

Ich habe bis jetzt immer nur die erste Variante gemacht, und dies nicht immer erfolgreich. Einmal waren sie wie Kaugummi. Das kommt anscheinend davon wenn die Luft zu feucht ist. Irgendwo habe ich gelesen, dass Mergingues nicht gut gelingen, wenn es draussen regnet oder sonst die Luft zu feucht ist. Ob das wirklich stimmt kann ich nicht sagen. Es könnte auch sein, dass ich die Meringues damals zuwenig lange getrocknet habe. Diesmal sind sie gut getrocknet, aber wir hatten durch den Westwnd trockene Luft. Das Problem war aber, und das hatte ich bis jetzt immer, dass die Masse für den Spritzbeutel zu wenig stabil ist, und ich keine schöne Meringues aufspritzen kann, deshalb habe ich Minis gemacht.

Sobald ich einen Thermometer habe werde ich mal die warm geschlagene Variante versuchen oder aber die Variante mit Maizena (siehe zweites Rezept unten). Maizena soll nämlich auch etwas Stabiltät in die Masse bringen.

Meringues
ergibt ca. 1 Blech

Meringues im Ofen

2 frische Eiweisse
1 Prise Salz
100g Zucker

Eiweisse mit dem Salz steif schlagen Die Hälfte des Zuckers beigeben, weiterschlagen,bis der Eischnee sehr steif ist. Den restlichen Zucker beigeben, kurz weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt.

Formen: Meringue-Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle (ca. 16 mm Ø) geben, auf ein mit Backpapier belegtes Blech 8 ca. 7cm lange und 5cm breite Meringues spritzen, oder eben kleine Häufchen spritzen.

Trocknen: ca. 2Std. in der Mitte des auf 100 Grad vorgeheizten Ofens, dabei Ofentüre mit einem Holzlöffel leicht offen halten. Falls die Meringues drohen Farbe anzunehmen, Temperatur auf 80 Grad herunterschalten. Wenn die Meringues fertig sind, Ofen ausschalten und noch 10 Minuten darin lassen, Ofentüre immer noch leicht geöffnet lassen, dann herausnehmen, sorgfältig vom Backpapier lösen, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Meringues ca. 7-10 Tage im Voraus trocknen, in einer Dose gut verschlossen aufbewahren.

Meringues mit Maizena
ergibt ca. 1 Blech

2 Eiweisse
1 Prise Salz
25 g Zucker
75 g Zucker
1 EL Maizena (Maisstärkemehl)

Für die Meringues Eiweisse mit dem Salz und der Hälfte des Zuckers steif schlagen, restlichen Zucker beigeben, weiterschlagen bis der Eischnee glänzt.
Zucker und Maizena mischen, sorgfältig unter den Eischnee ziehen.

Weiteres vorgehen wie im oberen Rezept beschrieben. Blog Widget by LinkWithin

Monday, 2. February 2009

Schenkeli - ein Versuch

Ich muss gestehen - obwohl waschechte Innerschweizerin - fehlt mir die Lozärner Fasnacht nicht. Das Fasnachtsfieber erwischt mich nur wenn ich mich an diesen Tagen (dieses Jahr vom 19. bis 24. Februar) in der Leuchtenstadt aufhalte, was seit x-Jahren nicht mehr der Fall ist. Was mir aber etwas fehlt ist das Fasnachtsgebäck, dass man in der Schweiz nach Weihnachten an jeder Ecke kaufen kann. Ein Glück, dass man es auch selbst machen kann. Letztes Jahr habe ich erfolgreich Fasnachtschüechli gebacken, dieses Jahr habe ich mich an Schenkeli versucht. Betonung auf versucht!

Der Teig war sehr einfach in der Herstellung, auch das Formen der Schenkeli (die in Basel auch Maitlibai genannt werden) ging problemlos. Aber dann kam das Frittieren. Da ich schon ein paar Mal erfolgreich frittiert habe - ohne Friteuse und Thermometer, ich besitze keines von Beidem - dachte ich das sei easy. Falsch gedacht, die ersten Schenkeli sind sehr dunkel geworden, die letzten hell dafür innen nicht ganz durch.

Saftiges Schenkeli

Zweiteres hat aber einen Vorteil, die sonst ziemlich trockenen Schenkli, sind so schön saftig, und sie bleiben einem nicht im Hals stecken. ;-) Zum Glück habe ich habe noch etwas Zeit zum Ueben, die Fastenzeit beginnt ja erst am Aschermittwoch.

Schenkeli

60 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (M)
Schale von 1/2 Zitrone
1 EL Kirsch
250 g Mehl
1 Msp Backpulver

Butter, Zucker, Salz und Eier rühren bis die Masse hell ist. Zitronenschale und Kirsch daruntermischen, Mehl und Backpulver dazusieben und glatt rühren. Den Teig 1-2 Stunden zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Aus dem Teig auf wenig Mehl fingerdicke Rollen formen,

Schenkeli vor dem Formen

in ca. 6 cm lange Stücke schneiden,

Schenkeli geformt

Schenkeli formen. Evtl.Mehl wegpinseln.

Fritieren: Schenkeli im ca. 160 °C backen, bis sie hellbraun und etwas aufgesprungen sind.

***

Aufgesprungen sind die Schenkeli auch nur teilweise. Was mir gerade einfällt, vielleicht könnte ich aus den Schenkeli Ringe machen und diese im Chüechli-Blech backen. Ein Versuch wäre es wert. Blog Widget by LinkWithin

Monday, 15. December 2008

Omeletten mit Hackfüllung

Natahlie von Cucina Casalinga hat vor längerem Pfannkuchen mit Hackfleisch gemacht. Ein Gericht, dass mich an meine Kindheit erinnert. Meine Mutter hat die besten gefüllten Omeletten gemacht.

Meine sind nicht so gut geworden. Ich bin nicht zum Omelettenbraten geboren. Zudem war die Füllung höllenscharf, denn diesmal war der Peperoncino kein Blindgänger. :-P

Endlich habe ich auch mal Annas Kräuterpaste, welche zuhinterst im Vorratskämmerlein steht und gerne vergessen geht, verwendet. Die Paste ist wirklich gut zum Abschmecken, wobei ich sie eigentlich nicht brauche, da ich dank dem Klima das ganze Jahr über Kräuter ernten kann. Heute Morgen war es übrigens knappe 4 Grad (!) soviel zum warmen Klima.... ;-)

Omeletten mit Hackfüllung
Rezept für 2 Personen

Omelette mit Hackfüllung

Omeletten
120 g Mehl
250 ml Milch
2 Eier
Salz

Hackfüllung
1 Rüebli
1 Stangensellerie
1 kleine Zwiebel
1 Peperoncino, fein gehackt
2 EL Olvienöl
250 g gemischtes Hackfleisch (Rind/Schwein)
1 EL Mehl
1 EL Tomtenpürée
1 1/2 TL Kräuterpaste
2 dl Rotwein
1 dl Wasser
50 ml Rahm

Die Zutaten für die Omeletten gut vermischen, damit keine Klümpchen bleiben eine halbe Stunde stehen lassen.

Rüebli, Stangensellerie und Zwiebel fein schneiden. Im Olivenöl bei mittlerer Hitze 10 Minuten braten. Hitze etwas erhöhen und Fleisch anbraten, Mehl darüberstreuen, Tomatenpürée zugeben. Gut verrühren und noch 1-2 Minuten braten, dann mit Wein ablöschen. Kräuterpaste und Wasser zugeben. 15 Minuten offen köcheln lassen. Nach Belieben Rahm in die Sauce geben. Omeletten braten mit 1 EL Hackfüllung belegen und aufrollen.

Dies ist mein Beitrag zu Hüttenhilfes Fremdkochen im Winter.

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Tuesday, 18. November 2008

Cervelat am "Stecken"

Cervelat am "Stecken" (Stock) über offenem Feuer gebraten erinnert mich an Schulreisli. Das erste Schulreisli, an dass ich mich erinnern kann, war in der ersten Klasse. Wir machten einen Tagsausflug aufs Schloss Wildegg. Auf dem Weg dahin machten wir im Wald eine Mittagspause, wo wir 3-Käsehochs Cervelats bräteteln, Tee aus der Plastikflasche tranken und Tuttifruitti pickten. Am meisten Spass hatten wir am Stocksuchen für den Cervelat, und natürlich am Stock anspitzen. Dazu durften wir nämlich das Sackmesser, in meinem Fall natürlich ein Schweizer Sackmesser (!), aus unseren Mini-Rucksäcken holen.

Warum ich das alles erzähle? Nun heute haben wir genau das gemacht. Okay wir sind nicht in den Wald gefahren, sondern haben unser Cheminee benutzt. Anstelle des Rostes und Holzkohle haben wir getrocknetes Holz von unseren Trauben-, Feigen- und Olivenbäumen genommen und ein kleines Feuerchen gemacht.

Feuer mit Olivenholz

Zwei Stecken mit dem Sackmesser angespitzt und die Cervelat eingeschnitten.

Stecken und Cervelat

Alles fotografiert

Cervelats über Feuer

bis die Batterie leer war.

Cervelats über Feuer

Tja, deshalb kein Bild vom fertigen Cervelat mit Bürli. Aber eins kann ich euch sagen, damals im Wald hat der Cervelat etwas besser geschmeckt. ;-) Blog Widget by LinkWithin

Thursday, 28. August 2008

Würstchen mit Kartoffel-Gurken-Salat

Würstchen schmecken gut in Blätterteig eingepackt oder auch in Brötchenteig verbacken. Aber das muss nicht unbedingt sein. Man kann sie auch einfach nur heiss essen.

Würstchen mit Kartoffel-Gurken-Salat

Dazu ein selbstgemachter Kartoffel-Gurkensalat. Yummie!

Damit die Würstchen nicht platzen - ich weiss nicht ob es sich hier um Wienerli oder Bockwürste handelt, denn auf der Packung steht nur salchichas cocidas - nehme ich sie 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank und koche sie zugedeckt 20 Minuten über heissem Wasserdampf.

Würstchen über Wasserbad

Achtung, das Wasser darf aber nicht zu stark kochen.

Der Kartoffelsalat habe ich nicht klassisch mit frisch gekochten Kartoffeln gemacht sondern am Vortag gekochte Geschwellti verwendet. Wichtig ist auch hier, dass die Kartoffeln einige Stunden in der Sauce ziehen können. Leider ist mir diesmal die Sauce nicht so gelungen, etwas zuwenig Mayonnaise für meinen Geschmack. Y. hat's geschmeckt. Er liebt essiglastige Saucen.

Uebrigens mag ich den Salat, im Gegensatz zu ihm, etwas matschig, natürlich nicht zu sehr.

Kartoffel-Gurken-Salat
ergibt ca. 3 Portionen

3 gekochte Kartoffeln vom Vortag
1 Gartengurke
1 kleine Zwiebel
viel Schnittlauch

Sauce
1-2 EL Mayonnaise (je nach Geschmack)
1/2 EL grobkörniger Senf
1/2 EL scharfer Senf
1 Schuss Tabasco
1 Schuss von der unaussprechlichen Worcestershiresauce
1 Knoblauchzehe gepresst
Peffer und Salz
4 EL weisser Balsamico
2 EL Oel

Für die Sauce alle Zutaten vermichsen.

Kartoffeln schälen, mit dem Hobel direkt in die Sauce scheibeln. Gartengurke schälen und entkernen, ebenfalls fein scheibeln. Damit sie besser verdaulich ist, scheible ich sie in Salzwasser und lasse sie dort 15-20 Minuten ziehen. Drücke dann die Gurkenscheiben aus und gebe sie zu den Kartoffeln. Zwiebeln mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden mit dem feingeschnittenen Schnittlauch zu den Kartoffeln geben. Mischen und wie gesagt ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Den Salat aber nicht ganz kühlschrankkalt servieren. Er schmeckt besser wenn er etwas temperiert ist.

Heisse Würstchen oder ein paniertes Schnitzel dazu servieren. Einfacher geht's fast nicht. Blog Widget by LinkWithin

Monday, 25. August 2008

Gnocchi à la Frau L. - gar nicht lustig

Ich habe noch nie Gnocchi selbstgemacht. Warum weiss ich eigentlich auch nicht. Na gut, es könnte daran liegen, dass sie nicht unbedingt zu meinen Lieblingsspeisen gehören. Gnocchi machen scheint eine Kunst für sich zu sein. Viel zu kompliziert für mich, deshalb und weil mir das Rezept von Frau L. narrensicher schien, habe ich mich an die Gnocchi für lustige Weiber gewagt.

Zuerst war ich noch frohen Mutes mit der Zeit wurde ich aber immer unlustiger.

Gnocchi - the making...

6-8 EL Mehl müsse man untermengen bis ein Teig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt. Denkste nach 8 Esslöffeln klebte der Teig wie Cementit, nach 3 weiteren Esslöffeln immer noch, dann habe ich aufgehört zu zählen. Irgendwann ist dann ein weicher Teig entstanden, mit dem ich versucht habe (Betonung auf versucht) Gnocchi zu formen. Viel zu gross sind sie geworden.

Gnocchi mit Salbei-Serrano-Butter

Im Geschmack aber nicht mal so schlecht, sogar Y. haben sie geschmeckt. Die Salbei-Serrano-Butter-Sauce hat sicher auch ihren Teil dazu beigetragen.

Eigentlich möchte ich mich nochmal an Frau L. Gnocchi wagen, aber zuerst müssen die vielen Gnocchi, die ich eingefroren habe, abgebaut werden. Durch das viele Mehl sind natürlich eine ganze Menge Gnocchi angefallen.

Gnocchi für eine kleine Armee

Ich glaube ich weiss auch was ich falsch gemacht habe, als Hobbybrotbäckerin habe ich den Teig viel zu stark geknetet, man soll ihn ja eigentlich nur zusammenfügen. Oder was meint ihr? Blog Widget by LinkWithin
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Das sieht ja toll schokoladig aus. Fast mehr ein Kuchen.
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