[>>]

mis en place

Search

 

Rezept

Eine Art Gemeinschafts-Kochblog gegründet von zorra
Kontakt: kochtopf(at)gmail(dot)com

foodblogger's recipe collection

best of 2007

Küchenhelfer

Cole & Mason

Kuhn Rikon

Trisa

Zyliss

Klassiker

Wednesday, 20. January 2010

Ragù alla Bolognese, ma prefetto!

Spaghetti alla bolognese ist ein Klassiker auf vielen Speisekarten, dabei ist es ein Frankenstein-Gericht. Spaghetti Bolognese hat nie exisitiert sagen Puristen bzw. dieses Gericht habe nichts mit der italienischen kulinarischen Kultur zu tun. Das Original-Ragù alla Bologense wird zu Tagliatelle serviert, und das Ragu besteht mehrheitlich aus Fleisch und nicht Tomaten.

Natürlich habe ich schon mal Ragù alla Bolognese gemacht und zwar nach dem Rezept von Marcella Hazan. Kürzlich hat mich aber im Newsletter von Giallo Zafferano ein leicht anderes Ragù alla Bolognese Rezept angelacht, das musste ich ausprobieren. Es beinhaltet im Gegensatz zu Marcellas Rezept keine Tomaten sondern nur Tomatenpürée und kommt wohl dadurch dem Original näher. Ich habe aber Frevel begangen und anstelle der Tagliatelle selbstgemachte Pappardelle dazu serviert.

Ich habe leider nur die Hälfte des Originalrezeptes gemacht, was sich eigentlich gar nicht lohnt, da die Sauce lange vor sich hin köcheln muss. Nächstes Mal also mindestens die doppelte Menge machen. Man kann das Ragù auch gut einfrieren.

Ragù alla Bolognese
ergibt 2 grosse Portionen

Ragù alla Bolognese, ma prefetto!

1 kleines Rüebli
1 kleine Selleriestange
1 kleine Zwiebel
25 g Butter
1 EL Olivenöl
250 g gemischtes Hackfleisch (halb Schwein/ halb Rind)
50 g feingehackter Pancetta
100 ml Rotwein
150 ml Fleischbrühe (ich habe selbstgemachte Hühnerbrühe verwendet)
1 EL 3-fach konzentriertes Tomatenpürée (15 g)
100 ml frische Vollmilch
Salz und Pfeffer

Gemüse ganz fein schnippeln. Butter und Olivenöl in der Pfanne erwärmen, feingehacktes Gemüse darin 5-10 Minuten weich dünsten, dann Speck und Fleisch zugeben und das Ganze 30 Minuten köcheln (nicht braten) lassen. Rotwein dazugiessen und verdampfen lassen.

Ragù alla Bolognese, ma prefetto!

Tomatenpürée in etwas Brühe auflösen und dieses Mischung zum Fleisch geben gut mischen. Das Ganze wenig salzen, nicht zuviel, da das Ragù jetzt noch gute 1 1/2 Stunden köcheln muss. Während dieser Zeit das Ganze ab und zu mal umrühren und Brühe dazugiessen, bis sie aufgebraucht ist. Ganz zum Schluss Milch dazugeben umrühren mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu Tagliatelle servieren.

***

Sigrid von Cavaletto di Bruxelles hat, wie es der Zufall so will, am Montag ebenfalls ein Ragù alla Bolognese Rezept gebloggt und dazu noch einige gute Tipps aufgeführt. Zum Beispiel, dass man die Sauce gut mit der Pasta mischen soll und nicht einfach nur oben drauf klatschen soll. Das habe ich natürlich beachtet! Blog Widget by LinkWithin

Saturday, 9. January 2010

A Tribute to Don Clemente - Serbisches Reisfleisch

Kürzlich lief im Ersten der Unterhaltungsfilm Es liegt mir auf der Zunge. Ich habe berichtet. Der Film erzählt vom Aufstieg und Fall des Fernsehkochs der Wirtschaftswunder-Zeit Clemens Wilmenrod. Ich nehme an dieser Film war der Anlass für Shermin von Shermin's Zauberkessel den Blog-Event A Tribute to Don Clemente zu starten.

Auch ich besitze kein Clemens Wilmenrod-Kochbuch, aber zum Glück wird man im Internet fündig. Ich habe mir ein Rezept beim Chefkoch ausgesucht: Serbisches Reisfleisch. Die Verfasserin des Rezeptes hat Clemens live miterlebt. Sie und ihre Mutter sassen damals gebannt vor dem Fernseher und schrieben eifrig mit. Mich gab's in den 50er-Jahren noch nicht, und ich glaube meine Mutter hat diese Sendungen auch nicht mitverfolgt. Erstens weil sie gar keinen Fernseher besassen und zweitens meine ich, dass diese Sendung nicht in die Schweiz übertragen wurde.

Wie üblich habe ich mich nicht ganz ans Rezept gehalten. Ich konnte Peperoni aus dem Garten verwenden, die sind aber rot statt grün, und der Garten gab auch nur noch eine ganz kleine Tomate her. So entspricht das folgende Rezepte wohl nicht ganz dem Original. Geschmacklich ist das serbische Reisfleisch okay, wobei mir eine spanische Paella bzw. Arroz um einiges besser schmeckt.

Ganz nach Clemens Wilmenrod-Art mache ich noch etwas Produktwerbung.* ;-) Ich habe das Gericht nämlich im Hotpan zubereitet.

Serbisches Reisfleisch
Rezept für 2 Personen

Serbisches Reisfleisch

160 g Reis (Langkornreis)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 kleine rote Paprikaschoten
1 Tomate
250 g Schweinefleisch
1 Schuss Rotwein
270 ml selbstgemachte Hühnerbrühe
Salz
Pfeffer
1 EL Paprikapulver
1 EL Schweinefett
frischer Schnittlauch

Schweinefleisch waschen, trocken tupfen, in Würfel schneiden, salzen, pfeffern, mit Paprikapulver bestreuen, gut mischen. Fleisch im Hotpan mit Schweinefett anbraten, dann klein gehackte Zwiebel und Knoblauch zugeben und glasig dämpfen, den Reis zugeben und kurz mitbraten, dann mit einem guten Schuss Rotwein ablöschen. Wein verdampfen lassen, Brühe dazugiessen. Die in Viertel zerteilte Tomate mit der Haut nach oben auf dem Reis verteilen und den Deckel auflegen und auf Stufe 7 von 9 so lange köcheln lassen bis eine Dampffahne aufsteigt. Temperatur auf Stufe 2 von 9 herunterschalten und 7 Minuten auf der Herdplatte ziehen lassen, dann Hotpan in die Warmhalteschüssel geben. 15 Minuten softgaren. Während dieser Zeit Deckel nicht entfernen. Vor dem Servieren die Tomatenhäute mit einer Gabel abziehen, Schnittlauch dazugeben und das Ganze gut vermischen und falls nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken. S

Wer keinen Hotpan besitzt kann die konventionelle Zubereitungsweise im Original-Rezept nachlesen.

Blogevent – Der Zauberkessel bittet zu Tisch: A Tribute to Don Clemente

* Zur Info, ich erhalte dafür kein Entgelt. Blog Widget by LinkWithin

Tuesday, 5. January 2010

Riz Casimir

Am vergangen Sonntag war bei uns curry in the air. Bei mir gab's aber im Gegensatz zu Celia und Foodfreak kein exotisches Gericht. Woher ich weiss, was die Beiden am Sonntag kochten fragt ihr euch? Tja, dank facebook bin ich immer informiert. ;-)

Bei uns gab es Riz Casimir, ein Gericht, dass in den 50er Jahren von der Gastrokette Mövenpick erfunden wurde und seit daher und bis heute ein Renner auf deren Karte ist. 1967 wurde das Rezept sogar in die Neuauflage des Kochlehrbuches der Haushaltungsschule Zürich aufgenommen. Ein Klassiker der Schweizer Küche also.

Maggi und Knorr haben den Trend ebenfalls entdeckt und die Currysauce gab es bald als Tütenware bzw. Fertigsauce zu kaufen und auch bei Betty Bossi ist Riz Casimir als Rezept und auch als Fertiggericht ein Renner.

Bei mir kommt natürlich weder Tütensauce noch Fertiggericht in Frage. Ich habe mich mehr oder weniger an das BB-Rezept gehalten. Da ich keine Herzkirschen mag, habe ich Trauben von unserem Stock, die ich eingefroren habe verwendet, und statt des Schweins Poulet genommen. Mir hat es sehr gemundet. Y. hat etwas rumgemäkelt, aber ich glaube er hatte keinen Hunger.

Riz Casimir
Rezept für 2 Personen

Riz Casimir

Curry-Sauce
1/2 EL Butter
1 EL Mehl
1 EL Curry
0,5 dl Ananassaft (falls Ananas aus der Büchse genommen werden, diesen Saft verwenden)
0,5 dl selbstgemachte Bouillon
1 dl Milch

1/2 Zwiebel
1 Pouletbrust, in ca. 2 cm grosse Stücke geschnitten
Salz, Peffer, Cayenne und Curry

Garnitur
Butter
1 Banane, in Scheiben geschnitten
1 kleine Büchse Ananas, in kleine mundgerechte Stücke schneiden (evtl. 2 Scheiben als Deko zur Seite stellen)
Trauben
1 dl Schlagrahm

geröstete Mandelblättchen (ich habe Erdnüssli genommen)

Sauce: Butter in einer Pfanne schmelzen, Mehl und Curry beigeben unter Rühren dünsten. Ananassaft, Bouillon und Milch auf einmal dazugiessen, unter Rühren aufkochen, Hitze reduzieren, unter Rühren ca. 5 Min. köcheln, zugedeckt beiseite stellen.

Riz Casimir - Mise en place

Zwiebel und Pouletfleisch in etwas Oel 2-3 Minuten braten, würzen. Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Butter in derselben Pfanne schmelzen, darin Banane,Erdnüssli und Ananasdekoscheibe kurz braten. Fleisch und restliche Früchte in die Sauce geben, erwärmen und falls nötig mit Salz und Peffer abschmecken. Mit Trockenreis und einen Schlag steifgeschlagenen Rahm servieren.

***

Dies ist mein Beitrag zum monatlichen Event Cucina rapdia von man kann's essen.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Blog Widget by LinkWithin

Friday, 1. January 2010

Willkomnen 2010 - Hühnerbouillon und Tomatensauce köcheln bereits auf dem Herd

Alle gut ins Neue Jahr gerutscht? Wir schon, und da ich nicht zuviel getrunken habe das heisst keinen Kater bekämpfen muss, köchelt auf meinem Herd bereits Hühnerbouillon und MM-Tomatensauce.

Hühnerbouillon im Dampfkochtopf

1kg Geflügelknochen, zerkleinert
1 Zwiebel
1 Rüebli
1 Lauchstange
2 Selleriestangen und etwas Grün
1 Nägeli
2 Lorbeerblätter
Pfefferkörner, zerstossen

Salz zum Abschmecken

Die Geflügelknochen in den Dampfkochtopf geben, den Topf mit kaltem Wasser bis etwas mehr über die Topfhälfte auffüllen, das Wasser langsam zum Kochen bringen und den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Das grob geschnittene Gemüse und die Gewürze hinzugeben nochmals aufkochen und falls noch Schaum aufsteigt diesen abschöpfen. Dampfkochtopf verschliessen und bis zum Erscheinen des ersten Ringes Hitze zuführen. Ab diesem Moment bei konstanter Temperatur das Ganze 40 Minuten garen. Nach Ende der Garzeit den Topf vom Herd nehmen und erst öffnen, wenn sich der Druck vollständig abgebaut hat. Die Bouillon durch ein mit einem Tuch ausgelegtem Sieb passieren und mit Salz abschmecken. Den Fond auskühlen lassen und noch einmal entfetten. Blog Widget by LinkWithin

Friday, 27. November 2009

Daring Bakers - Woody Cannoli

When I saw the Challenge of this month Daring Bakers I wasn't thrilled at all. Not the fact that we were not baking this month was bothering me, no I just don't like Cannoli. Okay, I have to admit it's many years back I tried last time Cannoli. So I decided to give it try anyway.

First I made the dough. Easy peasy. I did just half of the quantity. Then I made a vanilla custard for the filling. Easy peasy, too.

I don't have to mention, that as a professed Cannoli hater, I don't have any cannoli forms, do I? But I'm innovative, so I asked Y. to cut some forms of a dried fig branch. No sooner said than done.

Daring Bakers - Woody Cannoli

Then we tried to remove the bark. It was impossible. Whatever, I wanted to make my Cannoli now, so I took the cut branches as they were, just cleaned and oiled them. Ready to use.

I don't like frying smell in the house, that's why I deep fry "al fresco".

Daring Bakers - Woody Cannoli

I set up my super cute electric deep-fryer, rolled out the dough with my Pasta accessory of my food processor, cut out circles and rolled the circles around the cut fig branches. Then I lowered 2 of the Cannoli tubes into the hot oil and fried them about 2 minutes, turning them so that they browned evenly, removed them of the oil and here the drama started...

Daring Bakers - Woody Cannoli

Shut, I couldn't remove the forms! Grrrr!

Daring Bakers - Woody Cannoli

4 woody Cannoli, 4 a kind of Faschnachtschüechli and I still don't like Cannoli - was the conclusion. ;-)

Head over to the Daring Kitchen Headquarter to see the recipe as well the perfect Cannoli my fellow Daring Bakers made.

***

The November 2009 Daring Bakers Challenge was chosen and hosted by Lisa Michele of Parsley, Sage, Desserts and Line Drives. She chose the Italian Pastry, Cannolo (Cannoli is plural), using the cookbooks Lidia’s Italian-American Kitchen by Lidia Matticchio Bastianich and The Sopranos Family Cookbook by Allen Rucker; recipes by Michelle Scicolone, as ingredient/direction guides. She added her own modifications/changes, so the recipe is not 100% verbatim from either book.

November 2007 Challenge - Tender Potatoe Bread
December 2007 Challenge - Yule Log
January 2008 Challenge - Lemon Meringue Pie
February 2008 Challenge - French Bread
March 2008 Challenge - Perfect Party Cake
April 2008 Challenge - Cheesecake Pops
May 2008 Challenge - Opéra Cake
June 2008 Challenge - Danish Braid
July 2008 Challenge - Filbert Gateau
August 2008 Challenge - Chocolate Eclairs
September 2008 Challenge - Lavash Crackers
October 2008 Challenge - Pizza
November 2008 Challenge - Caramel Cake with Caramelized Butter Frosting
January 2009 Challenge - Tuiles
February 2009 Challenge - Flourless Chocolate Cake, Chocolate Valentino
March 2009 Challenge - Lasagne of Emilia-Romagna (Lasagne Verdi al Forno)
April 2009 Challenge - Cheesecake with Lemon Curd Topping
Mai 2009 Challenge - Banana Strudel
June 2009 Challenge - Bakewell Tart
July 2009 Challenge - Milan Cookies
September 2009 Challenge - Vols-au-Vent
October 2009 Challenge - Macarons

More entries and recipes in English. Blog Widget by LinkWithin

Friday, 23. October 2009

Pizza Margherita

Die Buntköchin ruft zur Mozzarella-Revolution auf. Mein erster Beitrag ist nicht wirklich revolutionär, sondern ein einfacher aber köstlicher Klassiker, den ich immer wieder mal in verschiedenen Variationen backe: Pizza Margherita, eine Pizza die jeder kennt und wohl (fast) jedem schmeckt. Das fast habe ich wegen Y. hingeschrieben. ;-)

Natürlich mach ich den Pizzateig selbst, verwende Tomaten und Oregano aus dem eigenen Garten. Der Stilbruch - kein Büffelmozzarella sondern normaler Mozz von einem bestimmten Discounter. Vielleicht ist das doch etwas revolutionär? ;-) Ich kaufe diesen Mozzarella häufig, weil er sich problemlos über das Mindeshaltbarkeitsdatum aufbewahren lässt, welches bei mir bei Mozzarella leider häufig überschritten wird. Dieses Produkt hält sich einfach am längsten frisch, alle anderen Marken werden nach dem MHD oder manchmal sogar davor bitter.

Pizza Margherita

Pizza Margherita

Pizzateig
für 2 Portionen

20 g fein gemahlener Hartweizengriess
210 g Mehl
3 g Frischhefe
130 g Wasser
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Aus obigen Zutaten einen weichen, glatten Teig kneten und ca. 3-4 Stunden gehen lassen.

Tomatensauce
für die Pizza werden nur wenige EL gebraucht, den Rest anderswertig verwenden

1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 grosse Tomaten, geschält und entkernt
Olivenöl

Zwiebeln und Knoblauch fein schneiden und im Olivenöl glasig dünsten. Tomaten zugeben, aufkochen. Temperatur reduzieren und offen ca. 1 Stunde köcheln lassen. Sauce mit dem Mixstab pürieren und falls nötig nochmals 1/2 Stunde offen köcheln lassen. Mit wenig Salz abschmecken.

Belag
1 Mozzarella
1 EL Olivenöl
frischer Oregano (ca. 1 EL)

Mozzarella in feine Scheiben schneiden, mit Olvienöl beträufeln und 1 Stunde marinieren lassen.

Backofen auf 250 C aufheizen. Während dieser Zeit den Pizzateig auswallen und etwas ruhen lassen. Wenn der Ofen die Hitze erreicht hat, die Hälfte der Mozzarellascheiben auf dem Teig verteilen, Tomatensauce und die Hälfte des Oregano darüber verteilen (ca. 6 EL nicht zuviel!). Alles pfeffern und salzen. Pizza in den Ofen schieben. Nach 7 Minuten restliche Mozzarellascheiben und Oregano auf die Pizza legen. Nochmals 6-7 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, mit ein paar Oreganoblättchen garnieren und servieren.

Buon appetito!

Blogevent | Mozzarella Revolution | 1.10.-31.11.09

Blog Widget by LinkWithin

Tuesday, 14. July 2009

Pommes frites, French Fries oder einfach nur Fritten - natürlich selbstgemacht

Die besten Pommes frites sollen die Belgier machen. Schliesslich sollen sie auch im französichen Teil von Belgien erfunden worden sein. Aussen knusprig, innen weich so muss eine gute Fritte sein!

Kürzlich kam eine Sendung über einen belgischen Frittenbudenbesitzer. Er fritiert bis zu 70 kg Kartoffeln am Tag und zwar in Rinderfett, dass er täglich wechselt. Ich habe noch nie in meinem Leben Pommes Frites gemacht. Aber einmal ist immer das erste Mal! ;-) Also habe ich meine kleine Friteuse hervorgenommen, und draussen Pommes frites gemacht. In der Wohnung frittier ich nicht, wegen der Geruchsbildung.

Das Geheimnis guter Pommes frites soll das zweifache Frittieren sein. Natürlich bin ich diesem Tipp gefolgt. Rinderfett habe ich nicht genommen, nur einfaches Sonnenblumenöl. Aber wenn ich mal Zugriff auf Rinderfett habe, werde ich das nehmen.

Pommes frites
reicht als Beilage für 2 Personen

Pommes frites, French Fries oder einfach nur Fritten - natürlich selbstgemacht

500 g Kartoffeln (geschält gewogen)
Oel zum Frittieren
Salz

Kartoffeln in ca. 1 cm dicke Stifte schneiden. Das geht am besten mit einem Pommes-frites-Schneider. Die Kartoffelstäbchen in kaltem Wasser wässern. Inzwischen Oel in der Friteuse auf 160 C erhitzen. Das Dauert bei der kleinen Friteuse knappe 10 Minuten. Sobald das Oel heiss ist. Die Hälfte der Kartoffelstäbchen aus dem Wasser nehmen und mit einem Küchentuch ganz gut trockentupfen. (Wichtig bei dieser kleinen Friteuse, den Korb nicht mehr als zu 3/4 füllen.)

Pommes frites 7 Minuten vorfrittieren. Den Frittierkorb dabei öfters durchrütteln damit die Kartoffeln nicht zusammenkleben.

Unterdessen eine Platte mit Haushaltspapier belegen. Pommes aus der Friteuse heben, etwas abtropfen lassen und dann auf dem Papier ganz abtropfen lassen. Genauso mit der zweiten Portion verfahren.

Die vorfrittierten Pommes frites kann man gut vorbereiten und problemlos ein paar Stunden liegen lassen.

Fürs zweite Frittieren Oeltemperatur auf 190 C erhitzen und die Kartoffeln wieder in zwei Portionen jeweils 6-7 Minuten knusprig frittieren.

Pommes frites, French Fries oder einfach nur Fritten - natürlich selbstgemacht

Die fertigen Pommes frites aus dem Öl nehmen, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen, leicht salzen und geniessen.

***

Was ich sonst noch so (mit und ohne Friteuse) frittiert habe:

Berliner
Schenkeli
Oepfel-Chüechli
Zucchiniblüten & Zucchini-Fritters
Arancini
Auberginenbällchen Blog Widget by LinkWithin

Thursday, 30. April 2009

O’ rraù oder Il Ragù napoletano

Klar musste für meine selbstgemachten Rigatoni eine spezielle Sauce her, und was passt da besser dazu als Il Ragù napoletano, die Mutter aller Pasta-Saucen wie Peppinella sie nennt. Wie es so mit solchen Rezepten ist, hat jeder Haushalt bzw. italienische Mama ihr eigenes Rezept. Ich bin dem von Gennarino.org und kucinare.it gefolgt.

Im Gegensatz zum Ragù alla bolognese haben in der napolitanischen Variante weder Rüebeli, Sellerie noch Butter etwas zu suchen. Nur Zwiebeln und von denen nicht zu knapp, auf 1 kg Fleisch werden etwas weniger als 1 kg Zwiebeln genommen, am besten süsse Zwiebeln. Zum Anbraten wird Olivenöl und falls vorhanden Lardo genommen. Nebst dem Rindfleisch kommt auch noch etwas Schweinefleisch hinzu und zwar Rippchen. Das Allerwichtigste ist jedoch das lange und leise Köcheln: 6 Stunden lang.

Noch etwas zu den selbstgemachten Rigatoni. Das Rezept scheint nicht ganz ideal zu sein, denn ein Teil der getrockneten Rigatoni sind schon vor dem Kochen längsweise auseinandergefallen. Ich weiss nicht genau weshalb. Aber geschmacklich haben sie wunderbar zum Ragù gepasst.

Il Ragù napoletano
Rezept für 4 Personen

O’ rraù oder Il Ragù napoletano

1 kg Fleisch hauptsächlich bestehend aus Rindsragout und 2-4 Schweinerippchen
Olivenöl, nicht zu knapp
750 g Zwieblen, fein gehackt
1 l selbstgemachtes Passata, wenn möglich mit Basilikum
1 Glas Weiss- oder Rotwein
Basilikum

selbstgemachte Rigatoni

Fleisch auf mittlerer Hitze anbraten, sobald es anfängt zu bräunen mit einem Schluck Wein ablöschen, so verteilen sich die Röststoffe schön im Topf. Wein etwas verdampfen lassen, dann die Zwiebeln beigeben und solange auf mittlerer Hitze braten bis sie goldigbraun sind.

Zwiebeln für Il Ragu napoletano

Temperatur etwas erhöhen und restlichen Wein dazugeben. Der Wein sollte sofort verdampfen, deshalb muss die Temperatur erhöht werden. Passata dazugeben aufkochen, dann Hitze reduzieren und halb zugedeckt (Kelle zwischen Topf und Deckel) 6 Stunden köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. Zum Schluss grob zerpflückten Basilikum zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zu Rigatoni und mit Parmersan servieren.

Eine Todsünde ist Tagliatelle dazu zu servieren. Es sollten Hartweizen-Nudeln mit Loch genommen werden, diese können die Sauce schön aufnehmen. Im Notfall sind Spaghetti erlaubt. ;-)

Für Kleinhaushalte: man kann die Sauce problemlos einfrieren. Blog Widget by LinkWithin

Thursday, 2. April 2009

Meringues

Man sollte meinen Meringues sind einfach zu machen. Aber dem ist nicht so. Es gibt drei verschieden Arten Meringues - oder auch Baiser genannt - herzustellen:

Kalt geschlagene Baisermasse: Eiweiss wird sehr steif geschlagen, dabei nach und nach Puderzucker dazugegeben (je Ei etwa 50 g). Ist die Masse fest, wird sie mit einem Löffel oder Spritzbeutel in Häufchen oder einer beliebigen Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gegeben.

Warm geschlagene Baisermasse: Die Zubereitung ist im Wesentlichen gleich, sobald jedoch das Eiweiss steif wird, wird die Schüssel in ein auf 50 °C erwärmtes Wasserbad gestellt und weitergeschlagen, bis die Masse fest und feinporig ist. Das Wasserbad darf dabei nicht zum Kochen kommen, da sonst das Eiweiss gerinnt. Warm geschlagene Baisermasse ist wesentlich stabiler als kalt geschlagene.

Gekochte Baisermasse: Diese Herstellungsmethode, auch Italienisches Baiser genannt, ist im Wesentlichen professionellen Bäckern und Konditoren vorbehalten, da sie für den Privathaushalt zu kompliziert ist. Bei ihr wird kochend heisser Zucker unter den Eischnee gehoben. Auch damit wird eine Baisermasse erzielt, die sehr viel stabiler ist als kalt geschlagene Baisers. (Quelle)

Ich habe bis jetzt immer nur die erste Variante gemacht, und dies nicht immer erfolgreich. Einmal waren sie wie Kaugummi. Das kommt anscheinend davon wenn die Luft zu feucht ist. Irgendwo habe ich gelesen, dass Mergingues nicht gut gelingen, wenn es draussen regnet oder sonst die Luft zu feucht ist. Ob das wirklich stimmt kann ich nicht sagen. Es könnte auch sein, dass ich die Meringues damals zuwenig lange getrocknet habe. Diesmal sind sie gut getrocknet, aber wir hatten durch den Westwnd trockene Luft. Das Problem war aber, und das hatte ich bis jetzt immer, dass die Masse für den Spritzbeutel zu wenig stabil ist, und ich keine schöne Meringues aufspritzen kann, deshalb habe ich Minis gemacht.

Sobald ich einen Thermometer habe werde ich mal die warm geschlagene Variante versuchen oder aber die Variante mit Maizena (siehe zweites Rezept unten). Maizena soll nämlich auch etwas Stabiltät in die Masse bringen.

Meringues
ergibt ca. 1 Blech

Meringues im Ofen

2 frische Eiweisse
1 Prise Salz
100g Zucker

Eiweisse mit dem Salz steif schlagen Die Hälfte des Zuckers beigeben, weiterschlagen,bis der Eischnee sehr steif ist. Den restlichen Zucker beigeben, kurz weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt.

Formen: Meringue-Masse in einen Spritzsack mit gezackter Tülle (ca. 16 mm Ø) geben, auf ein mit Backpapier belegtes Blech 8 ca. 7cm lange und 5cm breite Meringues spritzen, oder eben kleine Häufchen spritzen.

Trocknen: ca. 2Std. in der Mitte des auf 100 Grad vorgeheizten Ofens, dabei Ofentüre mit einem Holzlöffel leicht offen halten. Falls die Meringues drohen Farbe anzunehmen, Temperatur auf 80 Grad herunterschalten. Wenn die Meringues fertig sind, Ofen ausschalten und noch 10 Minuten darin lassen, Ofentüre immer noch leicht geöffnet lassen, dann herausnehmen, sorgfältig vom Backpapier lösen, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Meringues ca. 7-10 Tage im Voraus trocknen, in einer Dose gut verschlossen aufbewahren.

Meringues mit Maizena
ergibt ca. 1 Blech

2 Eiweisse
1 Prise Salz
25 g Zucker
75 g Zucker
1 EL Maizena (Maisstärkemehl)

Für die Meringues Eiweisse mit dem Salz und der Hälfte des Zuckers steif schlagen, restlichen Zucker beigeben, weiterschlagen bis der Eischnee glänzt.
Zucker und Maizena mischen, sorgfältig unter den Eischnee ziehen.

Weiteres vorgehen wie im oberen Rezept beschrieben. Blog Widget by LinkWithin

Monday, 2. February 2009

Schenkeli - ein Versuch

Ich muss gestehen - obwohl waschechte Innerschweizerin - fehlt mir die Lozärner Fasnacht nicht. Das Fasnachtsfieber erwischt mich nur wenn ich mich an diesen Tagen (dieses Jahr vom 19. bis 24. Februar) in der Leuchtenstadt aufhalte, was seit x-Jahren nicht mehr der Fall ist. Was mir aber etwas fehlt ist das Fasnachtsgebäck, dass man in der Schweiz nach Weihnachten an jeder Ecke kaufen kann. Ein Glück, dass man es auch selbst machen kann. Letztes Jahr habe ich erfolgreich Fasnachtschüechli gebacken, dieses Jahr habe ich mich an Schenkeli versucht. Betonung auf versucht!

Der Teig war sehr einfach in der Herstellung, auch das Formen der Schenkeli (die in Basel auch Maitlibai genannt werden) ging problemlos. Aber dann kam das Frittieren. Da ich schon ein paar Mal erfolgreich frittiert habe - ohne Friteuse und Thermometer, ich besitze keines von Beidem - dachte ich das sei easy. Falsch gedacht, die ersten Schenkeli sind sehr dunkel geworden, die letzten hell dafür innen nicht ganz durch.

Saftiges Schenkeli

Zweiteres hat aber einen Vorteil, die sonst ziemlich trockenen Schenkli, sind so schön saftig, und sie bleiben einem nicht im Hals stecken. ;-) Zum Glück habe ich habe noch etwas Zeit zum Ueben, die Fastenzeit beginnt ja erst am Aschermittwoch.

Schenkeli

60 g weiche Butter
125 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier (M)
Schale von 1/2 Zitrone
1 EL Kirsch
250 g Mehl
1 Msp Backpulver

Butter, Zucker, Salz und Eier rühren bis die Masse hell ist. Zitronenschale und Kirsch daruntermischen, Mehl und Backpulver dazusieben und glatt rühren. Den Teig 1-2 Stunden zugedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Aus dem Teig auf wenig Mehl fingerdicke Rollen formen,

Schenkeli vor dem Formen

in ca. 6 cm lange Stücke schneiden,

Schenkeli geformt

Schenkeli formen. Evtl.Mehl wegpinseln.

Fritieren: Schenkeli im ca. 160 °C backen, bis sie hellbraun und etwas aufgesprungen sind.

***

Aufgesprungen sind die Schenkeli auch nur teilweise. Was mir gerade einfällt, vielleicht könnte ich aus den Schenkeli Ringe machen und diese im Chüechli-Blech backen. Ein Versuch wäre es wert. Blog Widget by LinkWithin
logo

1x umrühren bitte

confit

February 2010
Sun
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
 
 6 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
 
 
 
 
 
 
 
 

fond

namensänderung
ich sollte mich echt umbenennen. eventverpasserin wäre...
peppinella (guest) - 9. Feb, 20:22
bbd - breadbakingday
BreadBakingDay the monthly event for passionate and...
Zorra - 9. Feb, 16:23
Einverstanden!Mjam.
mel k. - 9. Feb, 14:58
@Mel
Ne, der Zitronenkuchen ist alle, aber der ist schnell...
Zorra - 9. Feb, 14:20
setz...
Kaffee auf, ich komm mit Kirschkuchen im Gepäck....
mel k. - 9. Feb, 14:05
@Mel
Mmmh, Kirschkuchen! Bitte schieb ein Stück rüber!
Zorra - 9. Feb, 13:24
Kannst ja aber die Aktion...
Kannst ja aber die Aktion gerne dort verlinken - vielleicht...
Arthurs Tochter (guest) - 9. Feb, 13:05
Geht nicht!
Kennst Du denn nicht meinen Post "Futtern wie bei Muttern"?...
Arthurs Tochter (guest) - 9. Feb, 13:04
:-) ich berichte dann...
....jetzt hab ich erst mal Kirschkuchen gebacken, weil...
mel k. - 9. Feb, 11:49
@Mel
Oh ja das Ei ist in der Auflistung vergessen gegangen....
Zorra - 9. Feb, 11:28

al dente

Online for 1971 days
Last update: 9. Feb, 20:22

souffle

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB

Add to Google

 Subscribe in a reader

www.flickr.com


follow me on Twitter1x umrühren bitte aka kochtopf on twitter

    Zorra Kochtopf's Profile
    Zorra Kochtopf's Facebook profile
    Create Your Badge
    The Daring Kitchen

    annuaire cuisine



    Chefs Blogs
    Food Blog Directory
    Genussblogs.net - Alle Genussblogs auf einen Blick
    Food & Drink Blogs - Blog Top Sites
    Bloggeramt.de
    View blog authority


    website stats