Baeckeoffe
Vorweg dieses Gericht und folgende Fotos sind nicht für Vegetarier und zarte Seelen geeignet. ;-)
Baeckeoffe ist ein Eintopf aus dem Elsass. Laut Wiki erhielt er seinen Namen vom Backofen des Bäckers, wohin die Frauen früher ihre Terrinen brachten um in der Restwärme des Ofens die Gerichte zu garen. Es war ein Festtagsessen, denn eine solche Menge Fleisch konnte man sich früher nicht oft leisten.
Original wir der Baeckeoffe in einem Steinguttopf zubereitet und manchmal auch mit einem Teig oder Alufolie hermetisch abgedichtet. Ich habe meinen Vitrifeu benutzt, dank seinem Wasserreservoir im Deckel verdunstet wenig und das Kochgut bleibt saftig und muss somit nicht extra mit einem Teig oder Alufolie abgedichtet werden.
Wie schon erwähnt, beim Baeckeoffe handelt es sich um eine Fleischorigie. Schweine-, Rinds- und Lammfleisch kommen in den Topf. Dazu noch 1 Schweinsfuss, der lässt den Saft etwas gelieren. Zuerst muss jedoch das Fleisch 12-24 Stunden in Weisswein (ideal trockener Elsässer Riesling oder Sylvaner) eingelegt werden. Ich musste auf spanischen Weisswein ausweichen, da es hier kaum ausländische Weine zu kaufen gibt. Der Markt ist sehr abgeschottet.
Die Beschaffung des Lammfleisch war auch nicht gerade einfach. Mein Lieblingsmetzger verkauft kein Lamm und die anderen Marktmetzger hatten nur Lammkotlett im Angebot. Schlussendlich habe ich doch noch ein Stück, welches sich zum Schmoren eignet gefunden. Y. musste es jedoch essen, denn seit ich mal "böckliges" Lammfleisch erwischt habe, kann ich es nicht mehrriechen essen.
Baeckeoffe 300 g Rindfleisch
300 g Lammfleisch
300 g Schweinefleisch
1 Schweinsfuss*, halbiert
1 grosse Zwiebel
1 Gewürznelke
1 Rüebli
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe
1 Stängel Sellerie mit Grün
1 Stange Lauch
frischer Tymian, Mayoran und Petersilie
1 Flache trockener Weisswein
500 g Kartoffeln
Salz und Pfeffer
Am Tag zuvor Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden, Rüebli rüsten und in dicke Scheiben schneiden. Sellerie und Lauch ebenfalls in Stücke schneiden. Fleisch, Schweinsfuss geschälten Knoblauch, Gemüse, Kräuter, Zwiebel in grosse Stücke geschnitten mit Nelke gespickt, Lorbeer, Pfeffer und Salz in eine Schüssel geben, Wein darüber giessen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, Fleisch abgiessen (Marinade auffangen), Lorbeer, Zwiebel, Kräuter Knoblauch und Gemüse rausfischen.
Den Vitrifeu mit Butter fetten. Als erstes Schweinsfusshälften in den Vitrifeu legen, dann eine Schicht Kartoffeln und Gemüse, dieses salzen und pfeffern, dann eine Schicht Fleisch - Kartoffeln/Gemüse wieder salzen und pfeffern. Abschluss muss eine Kartoffelschicht sein.
Darüber die durchgesiebte Weinmarinade (2/3 sollte bedeckt sein). Deckel drauf für ca. 3 Std. bei 180 Grad in den Backofen. Wasserreservoir befüllen nicht vergessen!
*Ich habe etwas vom Schweinsfuss probiert, war aber nicht wirklich geniessbar, da er hauptsächlich aus Schwarte und Knochen besteht.
Baeckeoffe ist ein Eintopf aus dem Elsass. Laut Wiki erhielt er seinen Namen vom Backofen des Bäckers, wohin die Frauen früher ihre Terrinen brachten um in der Restwärme des Ofens die Gerichte zu garen. Es war ein Festtagsessen, denn eine solche Menge Fleisch konnte man sich früher nicht oft leisten.
Original wir der Baeckeoffe in einem Steinguttopf zubereitet und manchmal auch mit einem Teig oder Alufolie hermetisch abgedichtet. Ich habe meinen Vitrifeu benutzt, dank seinem Wasserreservoir im Deckel verdunstet wenig und das Kochgut bleibt saftig und muss somit nicht extra mit einem Teig oder Alufolie abgedichtet werden.
Wie schon erwähnt, beim Baeckeoffe handelt es sich um eine Fleischorigie. Schweine-, Rinds- und Lammfleisch kommen in den Topf. Dazu noch 1 Schweinsfuss, der lässt den Saft etwas gelieren. Zuerst muss jedoch das Fleisch 12-24 Stunden in Weisswein (ideal trockener Elsässer Riesling oder Sylvaner) eingelegt werden. Ich musste auf spanischen Weisswein ausweichen, da es hier kaum ausländische Weine zu kaufen gibt. Der Markt ist sehr abgeschottet.
Die Beschaffung des Lammfleisch war auch nicht gerade einfach. Mein Lieblingsmetzger verkauft kein Lamm und die anderen Marktmetzger hatten nur Lammkotlett im Angebot. Schlussendlich habe ich doch noch ein Stück, welches sich zum Schmoren eignet gefunden. Y. musste es jedoch essen, denn seit ich mal "böckliges" Lammfleisch erwischt habe, kann ich es nicht mehr
Baeckeoffe 300 g Rindfleisch
300 g Lammfleisch
300 g Schweinefleisch
1 Schweinsfuss*, halbiert
1 grosse Zwiebel
1 Gewürznelke
1 Rüebli
1 Lorbeerblatt
1 Knoblauchzehe
1 Stängel Sellerie mit Grün
1 Stange Lauch
frischer Tymian, Mayoran und Petersilie
1 Flache trockener Weisswein
500 g Kartoffeln
Salz und Pfeffer
Am Tag zuvor Fleisch in gulaschgroße Würfel schneiden, Rüebli rüsten und in dicke Scheiben schneiden. Sellerie und Lauch ebenfalls in Stücke schneiden. Fleisch, Schweinsfuss geschälten Knoblauch, Gemüse, Kräuter, Zwiebel in grosse Stücke geschnitten mit Nelke gespickt, Lorbeer, Pfeffer und Salz in eine Schüssel geben, Wein darüber giessen, über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden, Fleisch abgiessen (Marinade auffangen), Lorbeer, Zwiebel, Kräuter Knoblauch und Gemüse rausfischen.
Den Vitrifeu mit Butter fetten. Als erstes Schweinsfusshälften in den Vitrifeu legen, dann eine Schicht Kartoffeln und Gemüse, dieses salzen und pfeffern, dann eine Schicht Fleisch - Kartoffeln/Gemüse wieder salzen und pfeffern. Abschluss muss eine Kartoffelschicht sein.
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Darüber die durchgesiebte Weinmarinade (2/3 sollte bedeckt sein). Deckel drauf für ca. 3 Std. bei 180 Grad in den Backofen. Wasserreservoir befüllen nicht vergessen!
*Ich habe etwas vom Schweinsfuss probiert, war aber nicht wirklich geniessbar, da er hauptsächlich aus Schwarte und Knochen besteht.




























