Nachgebacken: Tarte au Citron
Es ist wieder soweit meine zwei Zitronenbäumchen brechen beinahe unter der Last der Früchte zusammen.
Letztes Jahr habe ich deswegen den Lemon Day organisiert. Es sind viele feine Zitronen-Rezepte zusammengekommen, auf die ich jetzt zugreifen kann.
Die Tarte-Queen schlechthin ist Bolli. Als erstes habe ich mir also ihre Tarte au Citron zum Nachbacken ausgesucht. Leider scheint dieses Rezept mit einem bösen Zauber belegt zu sein. Der erste Versuch ging nämlich auch bei mir in die Hosen. Nicht so schlimm wie bei Bolli, dass ich die Tarte hätte neu backen müssen. Jedoch so schlimm, dass der Fettfleck Heinz (danke Mel für den Namen) ein paar kleine Brüder bekommen hat. Das kam so...
Ich habe die Butter wie im Rezept angegeben schmelzen lassen, aber dann die kühlschrankkalten Eier und Zitronensaft dazugegeben. War natürlich keine gute Idee, die Butter hat sofort die Form von Klümpchen angenommen. Dann wollte ich das Ganze auf dem Herd erwärmen, hatte aber Angst, dass mir die Eier gerinnen. So habe ich die Masse mit Klümpchen gaaaanz vorsichtig direkt - Bolli hat mich gewarnt dass es gerne überschwappt - in den vorgebackenen Teigboden gefüllt. Das klappte ohne Ueberschwappen, und beim nächsten Blick in den Backofen sah ich auch nichts mehr von Butterklümpchen. Nach 30 Minuten hat die Füllung nur noch leicht gezittert, also Zeit zum Rausnehmen. Gesagt, getan. Nach weiteren 10 Minuten habe ich die Tarte aus der Form genommen und auf dem Plastik-Auskühlgitter auskühlen lassen. (Das Gitter ist übrigens wie Evi in diesem Kommentar bemerkt hat, eine völlige Fehlkonstruktion. Bei mir ist zwar keine Speiche rausgefallen, dafür der Plastik in der Mitte gesprungen!) Danach habe ich die Tarte mit dem Auskühlgitter in den Kühlschrank transferiert, und da sind die Brüder von Heinz entstanden. Ich habe es zuerst gar nicht bemerkt. Die Butterklümpchen haben auf der Tarteoberfläche einen Fett-Deckel gebildet, der noch nicht fest war und beim Transport zum Kühlschrank überschwappte. Grmpf!!!!!
Tarte au Citron
Rezept für runde 18er-Form Mürbeteig
100 g Mehl
50 g Butter, kalt in kleine Würfeli geschnitten
1 EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 Ei
Füllung
50 g Butter
2 Eier
60 g Zucker
110 ml Zitronensaft
Mürbeteig: Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Butter beigeben mit dem Teighörnli oder von Hand zu einer gleichmässig krümeligen Masse verarbeiten. Ei zur krümeligen Masse geben, rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen. Nicht kneten! Zugedeckt 30 Minuten kühl stellen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Form legen und ca. 15 Minuten kühl stellen. Teigboden mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier abdecken und mit Aprikosen- und Pfirsichsteinen beschweren. Auf die unterste Schiene im auf 200 C vorgeheizten Backofen 10 Minuten blindbacken, dann Steine und Backpapier entfernen und 10-15 Minuten fertig backen. Der Teig soll schon schön gebräunt sein. Ich habe ihn 20 Minuten gebacken, er hätte noch 5 Minuten länger gekonnt. Teigboden aus dem Ofen nehmen und Ofen auf 130 C herunterkühlen lassen.
Füllung: Butter schmelzen lassen und in der Zwischenzeit Eier mit dem Zucker verrühren und dann die Butter und Zitronensaft dazugeben, alles nochmals gut verrühren und bei Zimmertemperatur aufbewahren.
Dann die Zitronenmasse gaaanz vorsichtig auf den Tarteboden geben. Bolli rät, den Teig in den Ofen zu stellen und dann alles mit einer Schöpfkelle zu machen. Sie hat da so ihre Erfahrungen gemacht! Tarte bei 130 C 30 Minuten backen bis die Füllung nur noch leicht zittert. Auf einem Gitter auskühlen lassen und dann ab in den Kühlschrank. Eine Tarte au Citron muss kalt genossen werden!
Apropos Valentinstag, wisst ihr schon wie ihr euren Valentin bekocht? Warum nicht mit einem essbaren Herz? Eine schöne Valentins-Herz-Rezeptsammlung gibt es hier im Blog und bei Jan gibt es dieses Jahr einen zum Valentinstag passenden Liebe geht durch den Magen-Wettbewerb bei dem man Videokameras und ein Wellnesswochenende für 2 Personen gewinnen kann. Mehr Infos dazu bei Jans Küchenleben und do you flip?.
Die Tarte-Queen schlechthin ist Bolli. Als erstes habe ich mir also ihre Tarte au Citron zum Nachbacken ausgesucht. Leider scheint dieses Rezept mit einem bösen Zauber belegt zu sein. Der erste Versuch ging nämlich auch bei mir in die Hosen. Nicht so schlimm wie bei Bolli, dass ich die Tarte hätte neu backen müssen. Jedoch so schlimm, dass der Fettfleck Heinz (danke Mel für den Namen) ein paar kleine Brüder bekommen hat. Das kam so...
Ich habe die Butter wie im Rezept angegeben schmelzen lassen, aber dann die kühlschrankkalten Eier und Zitronensaft dazugegeben. War natürlich keine gute Idee, die Butter hat sofort die Form von Klümpchen angenommen. Dann wollte ich das Ganze auf dem Herd erwärmen, hatte aber Angst, dass mir die Eier gerinnen. So habe ich die Masse mit Klümpchen gaaaanz vorsichtig direkt - Bolli hat mich gewarnt dass es gerne überschwappt - in den vorgebackenen Teigboden gefüllt. Das klappte ohne Ueberschwappen, und beim nächsten Blick in den Backofen sah ich auch nichts mehr von Butterklümpchen. Nach 30 Minuten hat die Füllung nur noch leicht gezittert, also Zeit zum Rausnehmen. Gesagt, getan. Nach weiteren 10 Minuten habe ich die Tarte aus der Form genommen und auf dem Plastik-Auskühlgitter auskühlen lassen. (Das Gitter ist übrigens wie Evi in diesem Kommentar bemerkt hat, eine völlige Fehlkonstruktion. Bei mir ist zwar keine Speiche rausgefallen, dafür der Plastik in der Mitte gesprungen!) Danach habe ich die Tarte mit dem Auskühlgitter in den Kühlschrank transferiert, und da sind die Brüder von Heinz entstanden. Ich habe es zuerst gar nicht bemerkt. Die Butterklümpchen haben auf der Tarteoberfläche einen Fett-Deckel gebildet, der noch nicht fest war und beim Transport zum Kühlschrank überschwappte. Grmpf!!!!!
Tarte au Citron
Rezept für runde 18er-Form Mürbeteig
100 g Mehl
50 g Butter, kalt in kleine Würfeli geschnitten
1 EL Zucker
1 Prise Salz
1/2 Ei
Füllung
50 g Butter
2 Eier
60 g Zucker
110 ml Zitronensaft
Mürbeteig: Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Butter beigeben mit dem Teighörnli oder von Hand zu einer gleichmässig krümeligen Masse verarbeiten. Ei zur krümeligen Masse geben, rasch zu einem weichen Teig zusammenfügen. Nicht kneten! Zugedeckt 30 Minuten kühl stellen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Form legen und ca. 15 Minuten kühl stellen. Teigboden mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier abdecken und mit Aprikosen- und Pfirsichsteinen beschweren. Auf die unterste Schiene im auf 200 C vorgeheizten Backofen 10 Minuten blindbacken, dann Steine und Backpapier entfernen und 10-15 Minuten fertig backen. Der Teig soll schon schön gebräunt sein. Ich habe ihn 20 Minuten gebacken, er hätte noch 5 Minuten länger gekonnt. Teigboden aus dem Ofen nehmen und Ofen auf 130 C herunterkühlen lassen.
Füllung: Butter schmelzen lassen und in der Zwischenzeit Eier mit dem Zucker verrühren und dann die Butter und Zitronensaft dazugeben, alles nochmals gut verrühren und bei Zimmertemperatur aufbewahren.
Dann die Zitronenmasse gaaanz vorsichtig auf den Tarteboden geben. Bolli rät, den Teig in den Ofen zu stellen und dann alles mit einer Schöpfkelle zu machen. Sie hat da so ihre Erfahrungen gemacht! Tarte bei 130 C 30 Minuten backen bis die Füllung nur noch leicht zittert. Auf einem Gitter auskühlen lassen und dann ab in den Kühlschrank. Eine Tarte au Citron muss kalt genossen werden!
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Uebrigens, den Fettdeckel konnte ich - nachdem er mal kalt und fest war - problemlos wegheben. Die Tarte schmeckt absolut köstlich. Sogar Y. hat sie geschmeckt, und der ist heikel. Vielleicht werde ich sie ihm zum Valentinstag nochmals backen.Apropos Valentinstag, wisst ihr schon wie ihr euren Valentin bekocht? Warum nicht mit einem essbaren Herz? Eine schöne Valentins-Herz-Rezeptsammlung gibt es hier im Blog und bei Jan gibt es dieses Jahr einen zum Valentinstag passenden Liebe geht durch den Magen-Wettbewerb bei dem man Videokameras und ein Wellnesswochenende für 2 Personen gewinnen kann. Mehr Infos dazu bei Jans Küchenleben und do you flip?.






































