food-o-grafie #3 - Kunstlicht und Weissabgleich
Immer auf den letzten Drücker - 2 Monate Zeit trotzdem habe ich erst gestern die Bilder für food-o-grafie #3 geschossen.
Diesmal geht es bei food-o-grafie um um Kunstlicht und Weissabgleich. Ich bin in der glücklichen Lage selten bei Kunstlicht fotografieren zu müssen. Erstens ist es hier in Andalusien länger hell (auch im Winter) und zweitens haben wir uns nicht den spanischen Sitten angepasst und essen meist früh, also wenn's noch hell ist. Deshalb muss ich mich weniger mit Kunstlicht rumschlagen, aber auch ich habe nicht immer gute Lichtverthältnisse. Die besten Verhältnisse bietet mir der Picknick-Tisch draussen. Hier gelingen die Fotos meist. Ich benutze ihn auch im Winter, wenn's nicht regnet. Schnell raus, Teller platzieren und schnell wieder rein, damit das Essen nicht zu kalt wird. Wenn ich Step-by-Step-Fotos mache werden diese natürlich in der Küche geschossen, da brauche ich auch höchst selten Kunstlicht. Je nach Lichtverhältnisse setze ich den Weissabgleich auf Cloudy und Exposure (Belichtungskorrektur) auf +2. Tagsüber wenn's regnet mache ich meine Fotos auf einem Korbstuhl vor einem Südfenster. Die unbeliebteste Location ist der Esstisch, dort fotografiere ich nur bei ganz schlechten Lichtverhältnissen. Gestern jedoch waren die Lichtverhältnisse gut. Zu gut, ich konnte, obwohl alle Fensterläden geschlossen, problemlos ohne Licht knipsen, deshalb gibt es zwei WB-Vergleichs-Fotoreihen von mir einmal ohne Licht und einmal mit Licht.
Was man generell über Farbtemperatur wissen sollte -
"Die wahrgenommene Farbe einer Lichtquelle ist vom Betrachter und anderen Faktoren abhängig. Die Farbtemperatur ist ein objektives Mass für die Farbe einer Lichtquelle, definiert mit Bezug auf die Temperatur, auf die ein Objekt erwärmt werden müsste, um Licht derselben Wellenlänge auszustrahlen. Lichtquellen mit einer Farbtemperatur im Bereich von 5.000 bis 5.500K erscheinen weiss, während Lichtquellen mit einer niedrigeren Farbtemperatur wie Glühlampen gelblich oder rötlich erscheinen. Lichtquellen mit einer höheren Farbtemperatur werden mit einem bläulichen Stich wahrgenommen."
- und jetzt geht's zu meinen Versuchsreihen.
Fotoreihe ohne Licht
*Meine Kamera kann nebst den einprogrammierten Weissabgleichwerten einen eigenen Messwert berechnen (Preset Manual). Das konnte ich meine alte Kompaktkamera nicht.
Fotoreihe mit Licht
*Bei der Einstellung Fluorescent gibt es bei meiner Nikon D60 5 vorbestimmte Werte (Natruimdampflampe, warmweisses Licht, weisses Licht, kaltweisses Licht, Tageslicht) plus bei jeder WB-Einstellung (ausser Auto und Preset Manual) noch eine Möglichkeit zur Feinabstimmung durch eine Farbenachse. Kompliziert nicht wahr, aber meist reichen die vorgegebenen Weissabgleiche aus, uff! ;-)
Und zum Schluss noch das schlechteste Bild, wobei die zwei mittleren in der "ohne Licht Fotoreihe" sind auch ganz schlimm...
PS: Wenn man auf die Bilder klickt kommt man auf flickr und dort kann man sich unter more properties die EXIF-Daten anschauen.
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Diesmal geht es bei food-o-grafie um um Kunstlicht und Weissabgleich. Ich bin in der glücklichen Lage selten bei Kunstlicht fotografieren zu müssen. Erstens ist es hier in Andalusien länger hell (auch im Winter) und zweitens haben wir uns nicht den spanischen Sitten angepasst und essen meist früh, also wenn's noch hell ist. Deshalb muss ich mich weniger mit Kunstlicht rumschlagen, aber auch ich habe nicht immer gute Lichtverthältnisse. Die besten Verhältnisse bietet mir der Picknick-Tisch draussen. Hier gelingen die Fotos meist. Ich benutze ihn auch im Winter, wenn's nicht regnet. Schnell raus, Teller platzieren und schnell wieder rein, damit das Essen nicht zu kalt wird. Wenn ich Step-by-Step-Fotos mache werden diese natürlich in der Küche geschossen, da brauche ich auch höchst selten Kunstlicht. Je nach Lichtverhältnisse setze ich den Weissabgleich auf Cloudy und Exposure (Belichtungskorrektur) auf +2. Tagsüber wenn's regnet mache ich meine Fotos auf einem Korbstuhl vor einem Südfenster. Die unbeliebteste Location ist der Esstisch, dort fotografiere ich nur bei ganz schlechten Lichtverhältnissen. Gestern jedoch waren die Lichtverhältnisse gut. Zu gut, ich konnte, obwohl alle Fensterläden geschlossen, problemlos ohne Licht knipsen, deshalb gibt es zwei WB-Vergleichs-Fotoreihen von mir einmal ohne Licht und einmal mit Licht.
Was man generell über Farbtemperatur wissen sollte -
"Die wahrgenommene Farbe einer Lichtquelle ist vom Betrachter und anderen Faktoren abhängig. Die Farbtemperatur ist ein objektives Mass für die Farbe einer Lichtquelle, definiert mit Bezug auf die Temperatur, auf die ein Objekt erwärmt werden müsste, um Licht derselben Wellenlänge auszustrahlen. Lichtquellen mit einer Farbtemperatur im Bereich von 5.000 bis 5.500K erscheinen weiss, während Lichtquellen mit einer niedrigeren Farbtemperatur wie Glühlampen gelblich oder rötlich erscheinen. Lichtquellen mit einer höheren Farbtemperatur werden mit einem bläulichen Stich wahrgenommen."
- und jetzt geht's zu meinen Versuchsreihen.
Fotoreihe ohne Licht


Weissabgleich-Einstellung von links nach rechts: Auto - Cloudy - Shade - Preset Manual*
*Meine Kamera kann nebst den einprogrammierten Weissabgleichwerten einen eigenen Messwert berechnen (Preset Manual). Das konnte ich meine alte Kompaktkamera nicht.
Fotoreihe mit Licht


Weissabgleich-Einstellung von links nach rechts: Auto - Incandescent - Fluorescent* (warm white) - Preset Manual
*Bei der Einstellung Fluorescent gibt es bei meiner Nikon D60 5 vorbestimmte Werte (Natruimdampflampe, warmweisses Licht, weisses Licht, kaltweisses Licht, Tageslicht) plus bei jeder WB-Einstellung (ausser Auto und Preset Manual) noch eine Möglichkeit zur Feinabstimmung durch eine Farbenachse. Kompliziert nicht wahr, aber meist reichen die vorgegebenen Weissabgleiche aus, uff! ;-)
Und zum Schluss noch das schlechteste Bild, wobei die zwei mittleren in der "ohne Licht Fotoreihe" sind auch ganz schlimm...

Mit Blitz und falscher Fokus (Messer statt Apfel.
PS: Wenn man auf die Bilder klickt kommt man auf flickr und dort kann man sich unter more properties die EXIF-Daten anschauen.
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