Essen in München - Teil 2 (bei Schuhbeck)
Nur Essen bei McDo geht natürlich für einen Foodblogger überhaupt nicht, deshalb haben Thomas und ich nach dem Workshop noch bei Alfons Schuhbeck am Platzl vorbeigeschaut. Dort hat sich hat sich der Meister ein ganzes Imperium aufgebaut - Restaurants, Bars, Gewürz-, Schokoladen- und Tee-Laden, ein Eissalon und eine Kochschule. Sacradi!
Wir wollten nur etwas Kleines essen, so haben wir uns draussen an einen Tisch im Orlando gesetzt.
Thomas hat bei Schuhbeck seine gastronomische Ausbildung absolviert, und wie es der Zufall so will ist eine Arbeitskollegin von damals vorbeigekommen. Sie arbeitet immer noch für den Alfons. Schreibt Rezepte für ihn und schmeisst die Kochschule. Man fragt sich, was der Meister noch selbst macht? Runden um seine Häuser drehen, das konnten Mel und ich am nächsten Abend beobachten, davon aber morgen mehr.
Ich wollte unbedingt mal eine Currywurst essen. Thomas meinte zwar, das ginge nicht, weil wir heute schon genug Fastfood gegessen haben. Schlussendlich haben wir uns eine geteilt. Currywurst von Schuhbeck ist kein Fastfood. ;-) Meine erste Currywurst, scheinbar mit zuwenig Curry. Der Service musste noch ein Schälchen Curry bringen. Die Fritten waren aber 1A, da könnte McDo noch viel lernen. Das Schöne wenn man mit Foodbloggern ausgeht, ob bekannt oder erst neu getroffen, man hat die gleichen Interessen und muss nicht erklären, weshalb man das Essen fotografiert. Die Leute an den Nebentischen haben natürlich schon etwas schräg geguckt.
Als Nächstes kam für mich Graved Lachs mit Honig-Dill-Dressing... ...und für Thomas Pasta mit Trüffeln und einem Schaum. Ich meinte das sieht aus wie Pril. ;-) Beides hat wunderbar geschmeckt, ausser bei mir hatte es noch etws Sand imGetriebe Salat. Das hat uns zwei Gratis-Kaffees eingebracht.
Zum Schluss hat sogar noch Alfons Schuhbeck bei uns vorbeigeschaut. Ich weiss nicht ob er Thomas sofort erkannt hat. Jedenfalls haben die Beiden etwas geplaudert. Alfons meinte, dass das Alles gar nicht so einfach sei. 50 Millionen in die Bude (Orlando) investiert. Der Vorbesitzer hat trotz der Toplage Pleite gemacht. Und er müsse 80 Stunden in der Woche arbeiten. Der Aermste! Und wisst ihr was? Ich habe vergessen ihn zu fotografieren! Am nächsten Tag hatte ich nochmals die Gelegenheit, aber das erzähl ich euch morgen...
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Wir wollten nur etwas Kleines essen, so haben wir uns draussen an einen Tisch im Orlando gesetzt.
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