Ente à la Fräulein Jensen
Ente gut alles gut? Leider nicht bei mir. Alles der Reihe nach. Ich hatte vor Weihnachten eine TK-Ente eingekauft, die ich eigentlich an Weihnachten servieren wollte. Es kam etwas dazwischen, und so habe ich die Ente erst jetzt im Januar gemacht. Meine erste Ente überhaupt. Zuerst wollte ich Claudias Rezept, Ente à l'orange, machen. Aber das war mir dann irgendwie zu weihnachtlich. Schliesslich habe ich mich für ein dänisches Rezept von Chefkoch-Userin Ingrid entschieden.
In den Kommentaren wird das Rezept in höchsten Tönen gelobt, genau richtig für eine Entennovizin, dachte ich mir. Falsch gedacht, die Ente ist bei mir mit mit sehr knuspriger Haut (mmmh) aber leider nicht saftig und zart sondern viel zu trocken und somit etwas zäh aus dem Ofen gekommen. Essbar aber kein Gaumenschmaus.
Warum hat es nicht geklappt? Es könnte sein, dass meine Ente kleiner war als 2 kg. Ich hatte zwar im Kopf, dass sie 2,4 kg wiegt, habe sie aber nicht gewogen. Nächstes Mal werde ich die Ente wiegen, und falls sie weniger wiegt als 2 kg, werde ich sie 30 Minuten weniger lang im Ofen lassen.
30 Minuten vor Ende der Garzeit musste ich die Ente nochmals wenden, da sie unten noch etwas arg blass war. Ich glaube das nächste Mal, werde ich das Fett erst nach 1 1/4 Stunden ablassen, dann brauch ich den Vogel vielleicht auch nicht mehr zu wenden, und die Sauce wird weniger fettig, denn die konnte man überhaupt nicht verwenden. Sie bestand zu 2/3 aus Fett. Die Füllung hingegen war sehr schmackhaft. Ich habe zusätzlich zwei Thymianzweige dazugegen. Einer würde jedoch reichen. Fazit: Haut und Füllung sehr lecker, am richtigen Garpunkt muss noch gearbeitet werden. ;-)
Ente à la Fräulein Jensen 1 Ente, bratfertig, ca. 2-2.5 kilo
2-3 Aepfel
10 Backpflaumen, (Dörrpflaumen)
Salz
Pfeffer
Cognac
Wein, rot
Die Dörrpflaumen mit Cognac bedecken und einige Stunden ziehen lassen. Die Ente innen und außen salzen und pfeffern, mit geviertelten Äpfeln und den Cognac-Pflaumen füllen, die Ente zustecken oder zunähen.
Die Ente mit der Brust nach unten auf dem Rost in einen kalten Herd stellen, den Herd auf 160 Grad stellen. Nach 45 Minuten das Fett aus der Reine unter dem Rost entfernen, eine Tasse Wasser in die Reine geben, die Ente umdrehen und weitere zwei Stunden braten. In den letzten zehn Minuten eventuell den Herd auf 250 Grad stellen, dann aber die Herdtür einen Spalt offen lassen.
Den Bratensaft entfetten, mit Rotwein, Cognac, Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Mondamin oder Flöckchen eiskalter Butter binden.
Zusatzinfos:
Die Ente wird bei Ober- und Unterhitze gebraten, der Rost steht unten, es wird die tiefe Reine verwendet. Der Rost wird nicht eingefettet, da während des langsamen Erhitzens am Anfang genug Fett von selbst austritt.
Ich gieße nach 45 Minuten die gesamte Bratenflüssigkeit ab und stell sie dann in den TK-Schrank, während die Ente dann fertig wird, wird das Fett steif und kann sauber abgenommen werden. Die zweite Portion Bratensaft enthält zwar immer noch Fett, aber in der Regel so wenig, dass man damit leben kann oder sie recht leicht so entfernen kann.
Die Ente kann zerteilt und kurz warm gestellt werden, während man die Sauce fertig macht. Wenn man den Vogel ganz servieren will, geht das auch.
Warum hat es nicht geklappt? Es könnte sein, dass meine Ente kleiner war als 2 kg. Ich hatte zwar im Kopf, dass sie 2,4 kg wiegt, habe sie aber nicht gewogen. Nächstes Mal werde ich die Ente wiegen, und falls sie weniger wiegt als 2 kg, werde ich sie 30 Minuten weniger lang im Ofen lassen.
30 Minuten vor Ende der Garzeit musste ich die Ente nochmals wenden, da sie unten noch etwas arg blass war. Ich glaube das nächste Mal, werde ich das Fett erst nach 1 1/4 Stunden ablassen, dann brauch ich den Vogel vielleicht auch nicht mehr zu wenden, und die Sauce wird weniger fettig, denn die konnte man überhaupt nicht verwenden. Sie bestand zu 2/3 aus Fett. Die Füllung hingegen war sehr schmackhaft. Ich habe zusätzlich zwei Thymianzweige dazugegen. Einer würde jedoch reichen. Fazit: Haut und Füllung sehr lecker, am richtigen Garpunkt muss noch gearbeitet werden. ;-)
Ente à la Fräulein Jensen 1 Ente, bratfertig, ca. 2-2.5 kilo
2-3 Aepfel
10 Backpflaumen, (Dörrpflaumen)
Salz
Pfeffer
Cognac
Wein, rot
Die Dörrpflaumen mit Cognac bedecken und einige Stunden ziehen lassen. Die Ente innen und außen salzen und pfeffern, mit geviertelten Äpfeln und den Cognac-Pflaumen füllen, die Ente zustecken oder zunähen.
Die Ente mit der Brust nach unten auf dem Rost in einen kalten Herd stellen, den Herd auf 160 Grad stellen. Nach 45 Minuten das Fett aus der Reine unter dem Rost entfernen, eine Tasse Wasser in die Reine geben, die Ente umdrehen und weitere zwei Stunden braten. In den letzten zehn Minuten eventuell den Herd auf 250 Grad stellen, dann aber die Herdtür einen Spalt offen lassen.
Den Bratensaft entfetten, mit Rotwein, Cognac, Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Mondamin oder Flöckchen eiskalter Butter binden.
Zusatzinfos:
Die Ente wird bei Ober- und Unterhitze gebraten, der Rost steht unten, es wird die tiefe Reine verwendet. Der Rost wird nicht eingefettet, da während des langsamen Erhitzens am Anfang genug Fett von selbst austritt.
Ich gieße nach 45 Minuten die gesamte Bratenflüssigkeit ab und stell sie dann in den TK-Schrank, während die Ente dann fertig wird, wird das Fett steif und kann sauber abgenommen werden. Die zweite Portion Bratensaft enthält zwar immer noch Fett, aber in der Regel so wenig, dass man damit leben kann oder sie recht leicht so entfernen kann.
Die Ente kann zerteilt und kurz warm gestellt werden, während man die Sauce fertig macht. Wenn man den Vogel ganz servieren will, geht das auch.
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Ich habe keine Beilagen und Sauce (viel zu fett) dazu serviert. Die Füllung reicht völlig für 2 Personen. 1 Brust und etwas Schenkelfleisch blieb übrig.



















