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Rezept
Eine Art Gemeinschafts-Kochblog gegründet von zorra
Kontakt: kochtopf(at)gmail(dot)com
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Siedfleischsalat …
…nach Meckermanns Art. Zorra im Walde hat in Andalusien einen Blogger-Salat-Wettbewerb gestartet, schon lange her. Und heute ist Anmeldeschluss. Schlimm, Meckermann ist immer jener, der im letzten Moment noch reinhüpft ins volle Boot. Da sind nämlich wirklich leckere Rezepte zu lesen. Also, hier jenes von Meckermann, sehr ausführlich, denn Meckermann weiss, dass bei Zorra vor allem viele Männer mit lesen…
Also, starten wir mal. Zuerst natürlich mit den Zutaten. Man nehme folglich:
Zutaten
- Pro Person etwa 200 Gramm Rind/Kuh-Fleisch (Laffe/Riemen). Bitte beim Metzger kaufen, nicht im Supermarkt, sonst geht das Rezept in die Hose. Und den Metzger fragen, wie lange man(n) das gute Stück kochen soll, das kommt immer aufs Alter des Tieres an, das für die Fleischlieferung verantwortlich war.
- An Gewürzen braucht es zuerst mal ein Lorbeerblatt, dann noch Thymian (wenig), Rosmarin (weniger), Salbei (noch weniger). Und natürlich ein bisschen frischen Schnittlauch (fein gehackt) und ein paar Blätter Petersilie. Alles, so möglich frisch und nicht getrocknet.
- ES BRAUCHT KEINEN Suppen-Würfel von Knorr, Maggi oder sonst wem! Das würde das Fleischaroma verderben!
- Olivenöl
- Balsamico
- Salz, Pfeffer,
- 1 getrocknetes Peperonici
- 2 Zwiebeln (eine fürs Kochen, eine fürs Zubereiten)
- Eine Knoblauchzehe, möglichst frisch
- 1 Schalotte, fein in Scheiben geschnitten…
- Meerrettichsenf
- Ein paar Sojasprossen
- Sesamkörner
Das wäre es schon. Und damit kommen wir nun zum Rezept (Meckermann merkt: Ghostwriter für die Betty Bossi wäre er wohl nie geworden!).
Kochen
Je nach Fleischgrösse mehr oder weniger lang (siehe oben – den Metzger fragen). Da aber der Metzger manchmal auch nicht weiss, wie lange es braucht, ist es ratsam, nach etwa einer Stunde das Fleisch schnell raus zunehmen und einen kleinen Schnitt zu machen (noch blutend, dann wieder rein, schon ganz weiss, dann vergessen, sollte einfach zartrosa sein!).
Zum Kochen braucht Meckermann die frischen Gewürze (siehe oben), die eine Zwiebel, den Knoblauchzinggen, Dazu zwei Tropfen Olivenöl. OK, das Fleisch wäre nun mal so weit, jetzt geht es an den Salat. (Muito complicato, ich weiss…)
Vorbereiten
Bis jetzt war alles eher einfach, jetzt geht es ans Eingemachte. Das Fleisch müsste nun zartrosa sein, aus dem Sud genommen werden (den Meckermann übrigens immer einfriert und daraus dann im Winter eine kräftige Suppe macht!), und dann mit einem Feinschneide-Messer in ganz dünne Scheibchen geschnitten werden. So es ein Riesenmonsterfleischstück sein sollte, dann die Scheiben halbieren oder vierteln.
Zwiebel 2 fein hacken (am besten manuell, dann gibt es später nicht die Putzerei des Zwiebelschneiders), Schnittlauch fein schneiden oder auch hacken, ebenso die Petersilie, die nicht im Sud gelandet ist.
Dann das Fleisch und die Zwiebel in ein kleines Beet mit Olivenöl legen und einfach mal etwa zwei Stunden liegen lassen. Möglichst vor Fliegen getarnt aufbewahren.
Jetzt müsste der passende Wein gefunden werden! Barolo passt meistens. Und der Koch/ die Köchin hat einen Küchenschluck verdient.
Jetzt wird es hektisch: Fleisch in eine Schüssel legen, vorher gut abtropfen lassen. Eine Sosse aus Olivenöl, dem Senf, ein paar Pfefferkörner (schwarz) und etwas Meersalz (gibt es in Portugal sehr günstig) zubereiten. Ohne Stabmixer, bitte, so was rührt sich von Hand viel besser. Müsste dann etwa eine halbe Stunde liegen bleiben, und das Fleisch auch, nicht naschen!
Anrichten
Jetzt haben wir eigentlich den Salat schon fast fertig. Fleisch und Sosse mischen, damit sich das gut vermischt. Das Fleisch müsste immer noch ganz leicht rosa sein, trotz der Sosse. Darüber schneiden wir nun die Schalotte in dünne Scheiben. Dann kommen die frischen (bitte nicht aus der Büchse) Sojasprossen drauf. Und auf den ganzen Salat legen wir noch eine Brise Sesamkörner.
En guetä!
Ich hab auch probiert...
Bei deinem Rezept muss man schon etwas Zeit investieren, aber es lohnt sich sicher auch.
Fleisch kochen, schneiden, würzen, mit Beilagen versehen. Servieren. Gut so?
Nein,