Cervelat am "Stecken"
Cervelat am "Stecken" (Stock) über offenem Feuer gebraten erinnert mich an Schulreisli. Das erste Schulreisli, an dass ich mich erinnern kann, war in der ersten Klasse. Wir machten einen Tagsausflug aufs Schloss Wildegg. Auf dem Weg dahin machten wir im Wald eine Mittagspause, wo wir 3-Käsehochs Cervelats bräteteln, Tee aus der Plastikflasche tranken und Tuttifruitti pickten. Am meisten Spass hatten wir am Stocksuchen für den Cervelat, und natürlich am Stock anspitzen. Dazu durften wir nämlich das Sackmesser, in meinem Fall natürlich ein Schweizer Sackmesser (!), aus unseren Mini-Rucksäcken holen.
Warum ich das alles erzähle? Nun heute haben wir genau das gemacht. Okay wir sind nicht in den Wald gefahren, sondern haben unser Cheminee benutzt. Anstelle des Rostes und Holzkohle haben wir getrocknetes Holz von unseren Trauben-, Feigen- und Olivenbäumen genommen und ein kleines Feuerchen gemacht. Zwei Stecken mit dem Sackmesser angespitzt und die Cervelat eingeschnitten. Alles fotografiert bis die Batterie leer war. Tja, deshalb kein Bild vom fertigen Cervelat mit Bürli. Aber eins kann ich euch sagen, damals im Wald hat der Cervelat etwas besser geschmeckt. ;-)
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