Laugenbrötchen
Morgen wage ich mich zum ersten Mal an Laugengebäck. Das passt nämlich so gut zum mitgebrachten Salami.
Teig
500 g Zopfmehl (da es sowas hier nicht gibt, nehme ich normales Weizenmehl)
1 1/2 TL Salz
1/4 Würfel Hefe (ca. 10g), zerbröckelt
1 TL Malzextrakt (gibt es hier auch nicht, ob Zucker der richtige Ersatz ist?)
2 EL Butter, weich
ca. 3dl Milchwasser 1/2 Milch, 1/2 Wasser)
alles mischen und zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen
Formen: Den Teig in 14 Portionen teilen und zu Brötchen, Brezel oder Gipfeli formen. Auf ein Backpapier belegtes Blech legen. Nochmals aufgehen lassen
Lauge
1 Liter Wasser
1 EL Salz
80-100 g Natronpulver (Natriumbikarbonat)
alles in einer Chromstahlpfanne aufkochen, Pfanne beiseite stellen. Aufgegangenes Gebäck einzel mit einer Drahtkelle kurz in die heisse Lauge tauchen, abtropfen. Wieder aufs Blech legen, mit scharfem Messer einschneiden, evtl. grobkörniges Salz darüberstreuen. Sofort backen. Noch heiss mit Kaffeerahm bestreichen (Glanz).
Backen: 20-25 Min. in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens.
Hinweise: Natronlauge kann 3-4 Mal verwendet werden und lässt sich max. 1 Monat in einem gut verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahren.
Achtung: Lauge hat eine stark ätzende Wirkung, und gehört nicht in Kinderhände.
(Quelle: Betty Bossi: Knuspriges Brot und köstliche Brotgerichte)
Gibt es noch etwas zu beachten, oder kennt jemand Geheimtipps? Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Nachtrag: Bilder siehe in den Kommentaren.
Teig
500 g Zopfmehl (da es sowas hier nicht gibt, nehme ich normales Weizenmehl)
1 1/2 TL Salz
1/4 Würfel Hefe (ca. 10g), zerbröckelt
1 TL Malzextrakt (gibt es hier auch nicht, ob Zucker der richtige Ersatz ist?)
2 EL Butter, weich
ca. 3dl Milchwasser 1/2 Milch, 1/2 Wasser)
alles mischen und zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt ums Doppelte aufgehen lassen
Formen: Den Teig in 14 Portionen teilen und zu Brötchen, Brezel oder Gipfeli formen. Auf ein Backpapier belegtes Blech legen. Nochmals aufgehen lassen
Lauge
1 Liter Wasser
1 EL Salz
80-100 g Natronpulver (Natriumbikarbonat)
alles in einer Chromstahlpfanne aufkochen, Pfanne beiseite stellen. Aufgegangenes Gebäck einzel mit einer Drahtkelle kurz in die heisse Lauge tauchen, abtropfen. Wieder aufs Blech legen, mit scharfem Messer einschneiden, evtl. grobkörniges Salz darüberstreuen. Sofort backen. Noch heiss mit Kaffeerahm bestreichen (Glanz).
Backen: 20-25 Min. in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens.
Hinweise: Natronlauge kann 3-4 Mal verwendet werden und lässt sich max. 1 Monat in einem gut verschlossenen Glas im Kühlschrank aufbewahren.
Achtung: Lauge hat eine stark ätzende Wirkung, und gehört nicht in Kinderhände.
(Quelle: Betty Bossi: Knuspriges Brot und köstliche Brotgerichte)
Gibt es noch etwas zu beachten, oder kennt jemand Geheimtipps? Ich bin für jeden Hinweis dankbar.
Nachtrag: Bilder siehe in den Kommentaren.
Zorra - 10. Nov, 10:57 Brot & Brötchen


















Natronlauge
bei diesem Rezept wird wieder mal etwas verwechselt: eine Lösung von Natron (Natriumhydrogencarbonat, Natriumbicarbonat) in Wasser ist keine Natronlauge - Natronlauge ist Natriumhydroxid in Wasser aufgelöst.
Weitere Infos unter http://www-pool.math.tu-berlin.de/~boerner/kulinarisches/laugengebaeck_alles_de.php
Für "echtes" Laugengebäck nimmt man normalerweise eine 3-5%ige Natronlauge, für den Hausgebrauch tut's auch das ungefährliche Natron.
Viel Spaß beim Backen, bin schon auf das Ergebnis gespannt! Laugengebäck steht bei mir schon länger auf der to-do-Liste, das NaOH schon im Schrank...
Jesses,
Na gut, wir werden morgen sehen, was raus kommt. Wenn ich mich nicht mehr melde, wisst ihr warum. ;-)
Cascabel, du bist doch eine erfahrene Bäckerin, kannst du mir sagen, warum man Brot etc. immer 2x gehen lassen sollte? Weil hier bei mir klappt das nicht. Das Resultat wird besser, wenn ich es nur 1 x gehen lasse.
Also,
Im Pott ist Natron - damit kannst du nicht viel falsch machen, das ist sogar im Haushalt für vielerlei zu gebrauchen.
Zum Gehenlassen: Im Allgemeinen knetet man zuerst den Teig, lässt ihn dann gehen, formt dann das Brot und lässt das dann nochmal aufgehen. Wo hakt's denn? Aus der Ferne ist eine Fehleranalyse natürlich immer etwas schwierig. Da müsste man das genaue Rezept und deine Vorgehensweise kennen - welches Gehenlassen lässt du den weg?