Tipps für Brotbackanfänger
Bald ist World Bread Day '06. Zu dieser Gelegenheit möchte ich euch gerne ein paar Tipps und Tricks verraten. Ich bin zwar noch kein Ober-Backprofi, aber diese Tipps haben mir weitergeholfen.
1. Hefe
Damit das Brot luftig wird und nicht ein Fladenbrot aus dem Backofen kommt, braucht man Hefe (oder Sauerteig). Ob Frisch- oder Trockenhefe ist egal. Ich persönlich bevorzuge Frischhefe, aber das ist wohl Gewohnheitssache.
Auf 500 g Mehl rechnet man 10 g Hefe. Je weniger Hefe man verwendet, desto verdaulicher ist das Brot, und desto weniger schnell trocknet es aus. Für schwere Teige, z. B. solche mit Butter oder Kernen, kann die Hefemenge verdoppelt werden. Wenig Hefe bedeutet längeres Aufgehen.
2. Salz
Brot ohne Salz schmeckt mir persönlich nicht (erinnert mich an Hostien), obwohl es in Italien Brote gibt, die ohne Salz gebacken werden. Ich nehme meist so zwischen 8-10 g pro 500 g Mehl. Das Salz darf nie direkt mit der Hefe in Verbindung kommen! Hefe mag kein Salz.
3. Wasser bzw. Flüssigkeit
Je mehr Flüssigkeit einem Brot zugegeben wird, desto luftiger wird es. Der Teig wird dadurch schwieriger zu handhaben. Am besten bäckt man sehr feuchten Teig in einer Form.
Auf 500 g Mehl rechnet man 3 dl Flüssigkeit. Für mein spanische Mehl brauche ich 2,5 dl oder noch weniger.
4. Honig oder Zucker
Die Hefe mag kein Salz, dafür mag sie Zucker oder Honig, damit vermehrt sie sich schneller, und die Kruste wird durch den Zucker/Honig schön braun.
5. Backen
Für viele Brote ist es gut, wenn sie mit Dampf gebacken werden, also vor dem Backen ein Schälchen mit Wasser in den Backofen geben. Ich spraye immer Wasser in den Ofen. Wichtig ist auch, dass man das Backblech mitaufheizt, und dann das Brot auf das heisse Blech gibt. Brote backe ich immer auf der untersten Schiene, Brötchen in der Mitte des Backofens.
Das Brot ist durchgebacken, wenn der Brotboden beim Draufklopfen hohl klingt.
Das sind nur die wichtigsten Tipps, das meiste lernt man beim Ausprobieren. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell aufgibt, die ersten Brote gelingen meist nicht so gut. Hier gilt wirklich: Uebung macht den Meisterbäcker. ;-)
Brotrezepte findet man in Petras Brotkasten, bei Ulrike, bei Le Pétrin (franz. Rezepte) und natürlich hier im Kochtopf unter der Rubrik Brot & Brötchen.
Ich hoffe mit diesen Tipps traut ihr euch an das erste Brot und macht beim World Bread Day '06 mit, damit beim Roundup viele Brote vorgestellt werden können!
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2leep.com
1. Hefe
Damit das Brot luftig wird und nicht ein Fladenbrot aus dem Backofen kommt, braucht man Hefe (oder Sauerteig). Ob Frisch- oder Trockenhefe ist egal. Ich persönlich bevorzuge Frischhefe, aber das ist wohl Gewohnheitssache.
Auf 500 g Mehl rechnet man 10 g Hefe. Je weniger Hefe man verwendet, desto verdaulicher ist das Brot, und desto weniger schnell trocknet es aus. Für schwere Teige, z. B. solche mit Butter oder Kernen, kann die Hefemenge verdoppelt werden. Wenig Hefe bedeutet längeres Aufgehen.
2. Salz
Brot ohne Salz schmeckt mir persönlich nicht (erinnert mich an Hostien), obwohl es in Italien Brote gibt, die ohne Salz gebacken werden. Ich nehme meist so zwischen 8-10 g pro 500 g Mehl. Das Salz darf nie direkt mit der Hefe in Verbindung kommen! Hefe mag kein Salz.
3. Wasser bzw. Flüssigkeit
Je mehr Flüssigkeit einem Brot zugegeben wird, desto luftiger wird es. Der Teig wird dadurch schwieriger zu handhaben. Am besten bäckt man sehr feuchten Teig in einer Form.
Auf 500 g Mehl rechnet man 3 dl Flüssigkeit. Für mein spanische Mehl brauche ich 2,5 dl oder noch weniger.
4. Honig oder Zucker
Die Hefe mag kein Salz, dafür mag sie Zucker oder Honig, damit vermehrt sie sich schneller, und die Kruste wird durch den Zucker/Honig schön braun.
5. Backen
Für viele Brote ist es gut, wenn sie mit Dampf gebacken werden, also vor dem Backen ein Schälchen mit Wasser in den Backofen geben. Ich spraye immer Wasser in den Ofen. Wichtig ist auch, dass man das Backblech mitaufheizt, und dann das Brot auf das heisse Blech gibt. Brote backe ich immer auf der untersten Schiene, Brötchen in der Mitte des Backofens.
Das Brot ist durchgebacken, wenn der Brotboden beim Draufklopfen hohl klingt.
Das sind nur die wichtigsten Tipps, das meiste lernt man beim Ausprobieren. Wichtig ist, dass man nicht zu schnell aufgibt, die ersten Brote gelingen meist nicht so gut. Hier gilt wirklich: Uebung macht den Meisterbäcker. ;-)
Brotrezepte findet man in Petras Brotkasten, bei Ulrike, bei Le Pétrin (franz. Rezepte) und natürlich hier im Kochtopf unter der Rubrik Brot & Brötchen.
Ich hoffe mit diesen Tipps traut ihr euch an das erste Brot und macht beim World Bread Day '06 mit, damit beim Roundup viele Brote vorgestellt werden können!
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