1 Basisrezept - 12 weitere Brote - Das Brotback-Projekt geht weiter!
Lange habe ich überlegt was mein Projekt für 2011 sein könnte. Schlussendlich habe ich mich entschlossen mein letztjähriges Projekt 1 Basisrezept - 12 verschiedene Brote weiterzuführen. Nicht nur weil ich traurig war, als das Projekt im Dezember zu Ende ging, sondern auch weil mein Buch zum Projekt sehr gut aufgenommen wurde. Bis heute wurde es schon mehr als 6400x angeschaut! Muchas gracias!
2011 heisst mein Brotback-Projekt 1 Basisrezept - 12 weitere Brote. Dieses Jahr werde ich versuchen mehr Bilder und Videos zu den Rezepten zu machen, was vor allem für Brotbackanfänger hilfreich sein könnte. Des Weiteren habe ich vor Brotback-Tipps und -Tricks sowie Basiswissen zu vermitteln, soweit ich es als Hobbybäckerin kann. Falls ihr diesbezüglich Wünsche und Anregungen habt, ich bin offen.
Ihr dürft also auf die 12 bzw. 13 Rezepte gespannt sein! Ich bin es selbst, denn ich weiss noch nicht genau was ich jeden Monat backen werde. Ein paar Ideen habe ich natürlich schon, aber noch keine 12. Ein erneutes Abenteuer! Ich freue mich darauf und hoffe ihr auch.
Als Erstes habe ich nochmals das Basisrezept gebacken. Diesmal in reduzierter Menge, passend für den kleineren Haushalt, und wie versprochen mit detaillierter und bebilderter Anleitung.
Detailliertes und bebildertes Basis-Brotrezept
ergibt 1 Laib Vorteig *
100 g Weizenmehl
50 g Vollkornweizenmehl
100 g Wasser
2 g Frischhefe
2 g Salz
endgültiger Teig
250 g Weizenmehl
100 g Vollkornweizenmehl
210 g Wasser
7 g Frischhefe
8 g Salz
254 g Vorteig *
Vorteig: Zuerst Hefe abwägen, das geht am besten mit einer Löffelwage. Wer keine hat einfach ein paar Krümel Hefe in die kleine Schüssel geben. Menge sieht man ungefähr auf dem Bild. Die Schüssel darf übrigens nicht zu klein, aber auch nicht zu gross sein. Ich verwende dafür einen 1025 ml Plastikbehälter mit Deckel. Diese Grösse ist perfekt, was man später sehen kann.
Wasser zur Hefe geben. Ein paar Minuten stehen lassen oder wer gerne abwäscht kann die Hefe auch mit einem Löffel auflösen. Mehl und Salz dazugeben und zu einem Teiglein zusammenkneten. Ich verrühre das Ganze zuerst mit einem Löffel, danach knete ich den Teig ca. 2 Minuten mit den Händen. Deckel auf den Plastikbehälter legen, aber nicht verschliessen. Der Teig braucht Luft. 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und anschliessend für 12 bis maximal 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Da es bei mir im Winter so gegen 16 Grad in der Küche hat, lass ich den Vorteig die ganze Nacht draussen stehen. Am nächsten Morgen sieht er dann so aus. Sein Volumen hat sich mehr als verdoppelt und er blubbert fröhlich vor sich hin. Falls der Teig im Kühlschrank war, ihn vor dem Weiterverwenden auf Raumtemperatur kommen lassen. Also mindestens 30 Minuten vor der Teigherstellung aus dem Kühlschrank holen. Sollte er noch nicht so viel gegangen sein, etwas länger stehen lassen bis er blubbert wie auf obigem Bild.
Endgültiger Teig: Hefe in etwas Wasser auflösen oder direkt ins Mehl rubbeln. Wasser zum Vorteig geben und etwas auflösen. Alle Zutaten ausser Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe 1.5 (von 4) kneten, dann Salz dazugeben und auf Stufe 2 (von 4) 6 Minuten fertigkneten. Der Teig ist bleibt noch ganz leicht an der Schüssel kleben, aber man kann ich trotzdem von Hand zu einem Ballen formen. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur oder im ganz leicht aufgeheizten Ofen insgesamt 60-75 Minuten ruhen lassen. Ich heize den Ofen während 1 Minute auf 50 Grad auf. So hat er gerade die richtige Temperatur für den Teig. Der Backofen darf auf keinen Fall über 40 C haben, sonst stirbt die Hefe und der Teig geht nicht mehr auf. Nach 30 Minuten den Teig 1x falten. Dazu den Teig aus der Schüssel auf die bemehlte Arbeitsfläche legen und zu einem Rechteck drücken. Das obere Drittel ca. in die Hälfte falten, dann das untere Drittel darüber falten. Wie wenn man einen Brief 3-fach faltet. Nochmals wiederholen jetzt aber von der Seite her. Genaue Bildanleitung sieht man hier, wobei es sich dort um einen festeren Teig handelt. Dieser Teig hier ist etwas weicher. Anschliessend 1 runden Laib formen und mit Schluss nach unten in ein rundes Brotkörbchen legen. Auf dem Bild oben sieht man den Schluss, der kommt also nach unten ins Körbchen.
Das geformte Brot 50-60 Minuten gären (aufgehen) lassen. Ofen und Backblech auf 230 C vorheizen. Brot vorsichtig direkt aufs heisse Blech kippen. 15 Minuten backen, dann kurz Ofentür öffnen um Dampf entweichen zu lassen, Temperatur auf 210 Grad herunterschalten und 20 Minuten fertigbacken. Backofen abstellen, die Ofentüre mit einer Kelle einen Spalt offen halten und das Brot weitere 5 Minuten im Backofen lassen. Danach Brot herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
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2011 heisst mein Brotback-Projekt 1 Basisrezept - 12 weitere Brote. Dieses Jahr werde ich versuchen mehr Bilder und Videos zu den Rezepten zu machen, was vor allem für Brotbackanfänger hilfreich sein könnte. Des Weiteren habe ich vor Brotback-Tipps und -Tricks sowie Basiswissen zu vermitteln, soweit ich es als Hobbybäckerin kann. Falls ihr diesbezüglich Wünsche und Anregungen habt, ich bin offen.
Ihr dürft also auf die 12 bzw. 13 Rezepte gespannt sein! Ich bin es selbst, denn ich weiss noch nicht genau was ich jeden Monat backen werde. Ein paar Ideen habe ich natürlich schon, aber noch keine 12. Ein erneutes Abenteuer! Ich freue mich darauf und hoffe ihr auch.
Als Erstes habe ich nochmals das Basisrezept gebacken. Diesmal in reduzierter Menge, passend für den kleineren Haushalt, und wie versprochen mit detaillierter und bebilderter Anleitung.
Detailliertes und bebildertes Basis-Brotrezept
ergibt 1 Laib Vorteig *
100 g Weizenmehl
50 g Vollkornweizenmehl
100 g Wasser
2 g Frischhefe
2 g Salz
endgültiger Teig
250 g Weizenmehl
100 g Vollkornweizenmehl
210 g Wasser
7 g Frischhefe
8 g Salz
254 g Vorteig *
Vorteig: Zuerst Hefe abwägen, das geht am besten mit einer Löffelwage. Wer keine hat einfach ein paar Krümel Hefe in die kleine Schüssel geben. Menge sieht man ungefähr auf dem Bild. Die Schüssel darf übrigens nicht zu klein, aber auch nicht zu gross sein. Ich verwende dafür einen 1025 ml Plastikbehälter mit Deckel. Diese Grösse ist perfekt, was man später sehen kann.
Wasser zur Hefe geben. Ein paar Minuten stehen lassen oder wer gerne abwäscht kann die Hefe auch mit einem Löffel auflösen. Mehl und Salz dazugeben und zu einem Teiglein zusammenkneten. Ich verrühre das Ganze zuerst mit einem Löffel, danach knete ich den Teig ca. 2 Minuten mit den Händen. Deckel auf den Plastikbehälter legen, aber nicht verschliessen. Der Teig braucht Luft. 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und anschliessend für 12 bis maximal 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Da es bei mir im Winter so gegen 16 Grad in der Küche hat, lass ich den Vorteig die ganze Nacht draussen stehen. Am nächsten Morgen sieht er dann so aus. Sein Volumen hat sich mehr als verdoppelt und er blubbert fröhlich vor sich hin. Falls der Teig im Kühlschrank war, ihn vor dem Weiterverwenden auf Raumtemperatur kommen lassen. Also mindestens 30 Minuten vor der Teigherstellung aus dem Kühlschrank holen. Sollte er noch nicht so viel gegangen sein, etwas länger stehen lassen bis er blubbert wie auf obigem Bild.
Endgültiger Teig: Hefe in etwas Wasser auflösen oder direkt ins Mehl rubbeln. Wasser zum Vorteig geben und etwas auflösen. Alle Zutaten ausser Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe 1.5 (von 4) kneten, dann Salz dazugeben und auf Stufe 2 (von 4) 6 Minuten fertigkneten. Der Teig ist bleibt noch ganz leicht an der Schüssel kleben, aber man kann ich trotzdem von Hand zu einem Ballen formen. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur oder im ganz leicht aufgeheizten Ofen insgesamt 60-75 Minuten ruhen lassen. Ich heize den Ofen während 1 Minute auf 50 Grad auf. So hat er gerade die richtige Temperatur für den Teig. Der Backofen darf auf keinen Fall über 40 C haben, sonst stirbt die Hefe und der Teig geht nicht mehr auf. Nach 30 Minuten den Teig 1x falten. Dazu den Teig aus der Schüssel auf die bemehlte Arbeitsfläche legen und zu einem Rechteck drücken. Das obere Drittel ca. in die Hälfte falten, dann das untere Drittel darüber falten. Wie wenn man einen Brief 3-fach faltet. Nochmals wiederholen jetzt aber von der Seite her. Genaue Bildanleitung sieht man hier, wobei es sich dort um einen festeren Teig handelt. Dieser Teig hier ist etwas weicher. Anschliessend 1 runden Laib formen und mit Schluss nach unten in ein rundes Brotkörbchen legen. Auf dem Bild oben sieht man den Schluss, der kommt also nach unten ins Körbchen.
Das geformte Brot 50-60 Minuten gären (aufgehen) lassen. Ofen und Backblech auf 230 C vorheizen. Brot vorsichtig direkt aufs heisse Blech kippen. 15 Minuten backen, dann kurz Ofentür öffnen um Dampf entweichen zu lassen, Temperatur auf 210 Grad herunterschalten und 20 Minuten fertigbacken. Backofen abstellen, die Ofentüre mit einer Kelle einen Spalt offen halten und das Brot weitere 5 Minuten im Backofen lassen. Danach Brot herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
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Viel Spass beim Nachbacken! Sollten Fragen auftauchen einfach einen Kommentar hinterlassen. Ich werde gerne weiterhelfen.+++ Das könnte auch schmecken / You might also like: +++



































Oh ja!
@Daniela