1 Basisrezept - 12 weitere Brote - Hot cross buns
Das April-Brot bzw. Brötchen für mein Projekt 1 Basisrezept - 12 weitere Brote ist natürlich etwas, das thematisch zu Karfreitag passt. Facebook-Liker wissen es bereits - Hot cross buns, eine Oster-Spezialität aus England.
Hot cross buns sind runde Hefebrötchen, die Zucker, Butter, Ei, Rosinen und verschiedene Gewürze enthalten, zum Beispiel Zimt, Nelke, Muskat. Sie werden traditionell an Karfreitag gegessen und grundsätzlich noch warm verkauft, meistens auch warm gegessen. Das Kreuz auf den Brötchen wird religiös gedeutet. Es steht als Symbol für die Kreuzigung. Die gewürzten Buns kamen in der Zeit der Tudor-Herrschaft im 15. Jahrhundert auf. 1592 wurde ein Edikt erlassen, das den Verkauf dieses Gebäcks nur zu besonderen Gelegenheiten erlaubte, nämlich an Karfreitag, zu Weihnachten und bei Beerdigungen. Heute werden sie vor allem in der Woche vor Ostern gegessen, sind aber inzwischen in England das ganze Jahr über erhältlich.
Als Insipration für meine Hot X Buns dienten zwei Rezepte aus BBC Food. Anstelle der Rosinen habe ich getrocknete Feigen genommen. Y. hat sie letzten Herbst getrocknet. Die Gewürze habe ich ziemlich reduziert, wer starkübergewürzte Brötchen mag, einfach mehr davon nehmen.
Hot Cross Buns
ergibt 6-8 Brötchen Vorteig *
75 g Weizenmehl (Type 550)
50 g Wasser
1 g Frische Backhefe
1 g Salz
endgültiger Teig
175 g Weizenmehl (Type 550)
75 g Milch
25 g Butter
50 g fein gehackte getrocknete Feigen
1 Msp gemahlene Muskatnuss
1/4 TL Zimtpulver
1 Msp Nelkenpulver
fein geriebene Schale einer 1/2 Zitrone
10 g frische Hefe
40 g mit Vanille aromatisierter Zucker
2 g Salz
gesamter Vorteig *
für das Kreuz
20 g Mehl
1 EL Zucker
ca. 2 EL Wasser
Glasur
1 EL Zucker
1 EL Wasser
Vorteig: Alle Zutaten mischen und gut kneten. Vorteig bei 16 C über Nacht zugedeckt stehen lassen.
Endgültiger Teig: Milch und Butter erwärmen, Feigenstücke darin ca. 15 Minuten einweichen. Hefe zerbröseln und zum Mehl geben. Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe 1.5 von 4 kneten, dann höhere Stufe (2 von 4) 6 Minuten fertigkneten. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 60-90 Minuten ruhen lassen, dabei nach 30 Minuten 1x falten. Anschliessend Teig in 6 oder 8 gleichgrosse Stücke schneiden und zu runden Brötchen formen, dabei achten, dass keine Feigenstückchen aus dem Teig ragen. Die Brötchen zugedeckt gut gehen lassen, je nach Raumtemperatur zwischen 60-75 Minuten.
Ofen und Backblech auf 210 C vorheizen. Für das Kreuz alle Zutaten gut vermischen. Die Masse in einen Spritzsack oder Spritzpresse geben und ein Kreuz auf die Brötchen spritzen. 12-14 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Glasur herstellen, das heisst den Zucker und das Wasser sirupartig einkochen. Brötchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Gitter geben und sofort mit dem dickflüssigen Sirup bestreichen. Die Hot cross buns sind luftigweich wie meine Milchbrötchen geworden. Ich war etwas skeptisch was die Gewürze betrifft. Wir fanden die Würzung aber perfekt. Mit dem Zimtduft erinnern die Brötchen jedoch mehr an Weihnachten als an Ostern. ;-)
Da die Hot Cross Buns so gut gelungen sind, reiche ich sie zusätzlich zu Susans wöchentlichem Yeastspotting ein.
Ich verwende vorwiegend Frischhefe. Frischhefe muss im Kühlschrank gelagert werden und wenn möglich in einem verschliessbaren Behälter wie z. B. in einem Marmeladenglas. So nimmt sie keine Fremdgerüche etc. aus dem Kühlschrank auf. Frischhefe lässt sich übrigens auch sehr gut einfrieren. Am besten vor dem Gefrieren zerbröckeln, so kann man einfacher die gewünschte Menge herausnehmen. Gefrorene Hefestücke - wie Frischhefe auch - direkt in etwas lauwarmem Wasser auflösen. That's it!
Februar-Brot Ciabatta
März-Brot - Joghurtbrot in zwei Varianten
Uebrigens mein Buch zum letztjährigen Brotback-Projekt wurde inzwischen 9884 x angeguckt. Ob wir bis Ende Monat die 10'000 Grenze erreichen? Ich würde mich freuen!
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Hot cross buns sind runde Hefebrötchen, die Zucker, Butter, Ei, Rosinen und verschiedene Gewürze enthalten, zum Beispiel Zimt, Nelke, Muskat. Sie werden traditionell an Karfreitag gegessen und grundsätzlich noch warm verkauft, meistens auch warm gegessen. Das Kreuz auf den Brötchen wird religiös gedeutet. Es steht als Symbol für die Kreuzigung. Die gewürzten Buns kamen in der Zeit der Tudor-Herrschaft im 15. Jahrhundert auf. 1592 wurde ein Edikt erlassen, das den Verkauf dieses Gebäcks nur zu besonderen Gelegenheiten erlaubte, nämlich an Karfreitag, zu Weihnachten und bei Beerdigungen. Heute werden sie vor allem in der Woche vor Ostern gegessen, sind aber inzwischen in England das ganze Jahr über erhältlich.
Als Insipration für meine Hot X Buns dienten zwei Rezepte aus BBC Food. Anstelle der Rosinen habe ich getrocknete Feigen genommen. Y. hat sie letzten Herbst getrocknet. Die Gewürze habe ich ziemlich reduziert, wer stark
Hot Cross Buns
ergibt 6-8 Brötchen Vorteig *
75 g Weizenmehl (Type 550)
50 g Wasser
1 g Frische Backhefe
1 g Salz
endgültiger Teig
175 g Weizenmehl (Type 550)
75 g Milch
25 g Butter
50 g fein gehackte getrocknete Feigen
1 Msp gemahlene Muskatnuss
1/4 TL Zimtpulver
1 Msp Nelkenpulver
fein geriebene Schale einer 1/2 Zitrone
10 g frische Hefe
40 g mit Vanille aromatisierter Zucker
2 g Salz
gesamter Vorteig *
für das Kreuz
20 g Mehl
1 EL Zucker
ca. 2 EL Wasser
Glasur
1 EL Zucker
1 EL Wasser
Vorteig: Alle Zutaten mischen und gut kneten. Vorteig bei 16 C über Nacht zugedeckt stehen lassen.
Endgültiger Teig: Milch und Butter erwärmen, Feigenstücke darin ca. 15 Minuten einweichen. Hefe zerbröseln und zum Mehl geben. Alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe 1.5 von 4 kneten, dann höhere Stufe (2 von 4) 6 Minuten fertigkneten. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur 60-90 Minuten ruhen lassen, dabei nach 30 Minuten 1x falten. Anschliessend Teig in 6 oder 8 gleichgrosse Stücke schneiden und zu runden Brötchen formen, dabei achten, dass keine Feigenstückchen aus dem Teig ragen. Die Brötchen zugedeckt gut gehen lassen, je nach Raumtemperatur zwischen 60-75 Minuten.
Ofen und Backblech auf 210 C vorheizen. Für das Kreuz alle Zutaten gut vermischen. Die Masse in einen Spritzsack oder Spritzpresse geben und ein Kreuz auf die Brötchen spritzen. 12-14 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Glasur herstellen, das heisst den Zucker und das Wasser sirupartig einkochen. Brötchen aus dem Ofen nehmen, auf ein Gitter geben und sofort mit dem dickflüssigen Sirup bestreichen. Die Hot cross buns sind luftigweich wie meine Milchbrötchen geworden. Ich war etwas skeptisch was die Gewürze betrifft. Wir fanden die Würzung aber perfekt. Mit dem Zimtduft erinnern die Brötchen jedoch mehr an Weihnachten als an Ostern. ;-)
Da die Hot Cross Buns so gut gelungen sind, reiche ich sie zusätzlich zu Susans wöchentlichem Yeastspotting ein.
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Beim Tipp des Monats geht es um Frischhefe.Ich verwende vorwiegend Frischhefe. Frischhefe muss im Kühlschrank gelagert werden und wenn möglich in einem verschliessbaren Behälter wie z. B. in einem Marmeladenglas. So nimmt sie keine Fremdgerüche etc. aus dem Kühlschrank auf. Frischhefe lässt sich übrigens auch sehr gut einfrieren. Am besten vor dem Gefrieren zerbröckeln, so kann man einfacher die gewünschte Menge herausnehmen. Gefrorene Hefestücke - wie Frischhefe auch - direkt in etwas lauwarmem Wasser auflösen. That's it!
+++
Januar-Brot - MaisschneckeFebruar-Brot Ciabatta
März-Brot - Joghurtbrot in zwei Varianten
Uebrigens mein Buch zum letztjährigen Brotback-Projekt wurde inzwischen 9884 x angeguckt. Ob wir bis Ende Monat die 10'000 Grenze erreichen? Ich würde mich freuen!
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Froher Oster!
Grüsse,
Rosa