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Tuesday, 10. November 2009

Aus meinem Gelateria-Labor - Stracciatella-Eis immer noch nicht blütenrein dafür ohne Ei

Es ist kaum zu glauben, aber es ist immer noch Glacéwetter hier. Diesmal habe ich am Stracciatella-Rezept rumgetüfftelt. Diese Version ist ohne Ei und wäre wenn ich nicht zuviel Schoggiraspel zugefügt hätte optisch perfekt geraten. Geschmacklich ist dieses Eis wie vom Italiener, noch besser als mein erste Versuch.

Stracciatella-Eis
ergibt knapp 1 Liter

Aus meinem Gelateria-Labor - Stracciatella-Eis immer noch nicht blütenrein dafür ohne Ei
Durch zuviel Schoggiraspel sieht es aus wie ein Mohneis. ;-)

200 g Milch
50 g Leche evaporada (ungesüsste Kondensmilch)
50 g Milchpulver
1 EL Maizena
90 g Zucker (mit gebrauchten Vanilleschoten aromatisiert)
30 g marokkanischer Honig

Zum Fertigstellen:
2 dl Rahm
50 g geraspelte Bitter- oder Milchschokolade (ich habe 100 g verwendet, was wie man sehen kann zuviel ist)

Alle Zutaten ausser Rahm und Schoggi in einen Topf geben. Noch kalt gut verrühren, damit sich das Milchpulver und Maizena auflösen. Es darf vor dem Aufkochen keine Klumpen mehr haben. Unter ständigem Rühren aufkochen, dann 1-2 Minuten kochen lassen, dabei immer rühren. Vom Herd nehmen in eine Schüssel giessen und erkalten lassen, dabei ab und zu mal umrühren, damit sich keine Haut bildet. Wenn die Masse Raumtemperatur hat, Schüssel zugedeckt für mindestens 4 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Rahm halb steif schlagen zur Mischung geben. Alles nochmal kurz mit dem Mixer aufschlagen, dann in die Eismaschine füllen gefrieren lassen und zum Schluss die Schoggiraspeln dazugeben und gut durchmsichen. Im Gefrierschrank fertig gefrieren lassen.

***

Weitere Kreationen aus meinem Gelateria-Labor:

Vanilleglacé nach Lea Linster
Vanilleglacé
Dulce de Leche Eis
Super Zitroneneis
Supercremiges Kaffeeglacé
Strawberry-Cheesecream-Eis
Bananen-Nutella-Eis
Erfrischendes Limoncello-Zitronensorbet
Kafféeglacé au Kirsch
Perfektes Vanilleglacé mit Schoggistückli
Nicht ganz blütenreines Stracciatella-Eis
Raffaello-Eis (ein Experiment und noch lange nicht perfekt)
Brönnti Crème Glacé mit Caramelstückli
Oreo-Eis
Pfirsich-Granita
Schokoladeneis zartbitter
Crème fraîche Vanilla Ice Cream (egg-free)
Roberts Traubensorbet
Vanilleglacé besser als gekauft
Coconut Kiss-Choco-Eis
Milchschoggiglacé
White Chocolate Chip Ice Cream
Choco-Cappuccino-Glacé
Caramelglacé Blog Widget by LinkWithin

Monday, 9. November 2009

Rosmarin-Kartoffelstifte

Zum Schweinsfilet mit Mascarpone-Sauce habe ich Rosmarin-Kartoffelstifte gemacht. Das Rezept dafür habe ich einer der beiden Broschüren, die ich mit dem Butaris-Testpaket erhalten habe, entnommen.

Rosmarin-Kartoffelstifte

Rosmarin-Kartoffelstifte

500 g festkochende Karoffeln
2 EL Butaris cremig-fein
2 TL Salz
2 EL Rosmarinnadeln, grob gehackt
2 EL Butaris cremig-fein

Backofen auf 180 C vorheizen.

Kartoffeln in etwa 5 mm dicke Stifte schneiden. Ein Backblech mit den 2 EL Butaris einfetten, 1 TL Salz und 1 TL Rosmarinnadeln darüber streuen. Kartoffelstifte darauf verteilen, restliche Zutaten über die Kartoffelstifte verteilen. Die Kartoffelstifte etwa 15-20 Minuten bakcen, bis sie goldbraun sind.

***

Soweit das Originalrezept. Ich habe etwas mehr Kartoffeln genommen und die Kartoffelstifte mit der Mandoline geschnitten. Beziehungsweise Y. hat sie gehobelt, denn ich habe ziemlichen Respekt vor diesem preisgekrönten Gourmet-Hobel, das heisst ich habe Angst um meine Fingerchen. ;-) Es gibt zwar eine Führungschiene dazu, aber die finde ich nicht so praktisch.

Gourmet-Hobel

Der Hobel kommt nebst der Führungschiene mit vier Einsätzen, zwei davon Julienschneider in der Grösse von 3.5 und 7 mm. Ich habe mich für die feinere Variante entschieden. Für 7 mm Julienne nehme ich lieber den Pommesschneider, da sind meine Finger sicherer. ;-)

Wie gesagt, ich habe mehr Kartoffeln (ca. 750 g) genommen. Das war keine gute Idee, bzw. ich hätte sie auf zwei Bleche verteilen und mit Umluft backen sollen, denn zuviele Kartoffelstifte auf einem Blech sind nicht gut. Die Stifte brauchten knapp 1 Stunde bis sie goldbraun waren. Nun gut man lernt nie aus. Nächstes Mal kenne ich die Winke und Tipps. ;-) Blog Widget by LinkWithin

Sunday, 8. November 2009

Sonntagskuchen - Haselnuss-Apfel-Pflaumen-Kuchen

Die Hedonistin wünscht sich diesen Monat kleine Kuchen mit Nüssen. Meinen Lieblingsnusskuchen, Engadiner Nusstorte, habe ich leider schon im Mini-Format verbloggt. Folgender Kuchen ist nichts Weltbewegendes, jedoch gut zum Aufbrauchen von Früchten geeignet - ich habe Pflaumen und Aepfel verwendet. Er ist schnell gemacht und schmeckt erst noch köstlich. Was will man mehr?

Haselnuss-Apfel-Pflaumen-Kuchen
für eine 20-er Form

Sonntagskuchen - Haselnuss-Apfel-Pflaumen-Kuchen

40 g Butter
150 g Zucker
3 Eier
75 g Haselnüsse, gerieben
150g Mehl
10 g Backpulver
1 Prise Salz
1 Msp Zimt
1/2 Zitrone, Saft und Schale
1 Apfel
2-3 Pflaumen

Butter weichrühren. Eier abwechslungsweise unter Rühren beigeben, schaumigrühren Backpulver in Mehl sieben aus allen Zutaten einen dicklichen Teig herstellen. In die Silikonherzform einfüllen. Pflaumen entsteinen und in Spalten schneiden. Apfel schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und fein einschneiden. Früchte auf den leicht glatt gestrichenen Teig legen und mit wenig Zucker bestreuen.

Backen: Auf der untersten Rille bei Mittelhitze (180°) 50-55 Minuten.

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Sonntagskuchen - Haselnuss-Apfel-Pflaumen-Kuchen

***

Ich habe wieder mal meine 20-er Herzform verwendet, leider besitze ich keine andere in dieser Grösse. Ich wurde kürzlich von KuecheundHaushalt.de - einem Onlineshop für Töpfe, Pfannen und alles rund ums Kochen - angefragt ob ich ein Produktereview machen würde. 3x dürft ihr raten, was ich bestellt habe. ;-)

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine Kuchen

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Saturday, 7. November 2009

DFssgF 5



Es gibt die - inzwischen fünfte - Auflage vom Fresspaketetausch!

Die Idee: Ich lose Leute zusammen und schicke Adressen raus, alle schicken sich gegenseitig Fresspakete zu, und bloggen dann darüber. Wegen hoher Portokosten beim Versand ins Ausland können leider nur Personen mit deutscher Postadresse teilnehmen (für die, die hohes Porto nicht schreckt, gibt es ja noch Euro Blogging by Post, das allerdings etwas eingeschlafen zu sein scheint?). Ein Blog sollte man haben, in dem man das erhaltene Päckchen verbloggen kann - das muss aber nicht unbedingt ein Foodblog sein. Die Anmeldung ist bis zum 9. November, 18 Uhr möglich, alle weiteren Spielregeln und meine Mailadresse findet ihr hier!

Achtung: Dieses Mal habe ich die Teilnehmerzahl beschränkt - noch gibt es allerdings genug Platz. Blog Widget by LinkWithin

Versuch eines direkten Vergleichs - Schweinsfilet mariniert mit und ohne Salz

Einige Blogleser haben einen Kommentar zum Beitrag Marinade mit oder ohne Salz hinterlassen. Danke für euren Feedback. Wie es so ist im Leben, sind die Meinungen geteilt. Ich gehöre zu der Fraktion "es gibt keinen Unterschied". Diese Aussage habe ich jetzt mit einem Versuch zu belegen versucht. Betonung auf versucht. ;-) Leider ist der Vesuch nicht ganz gelungen, bzw. die Ausgangslage war nicht ganz gerecht. Aber alles der Reihe nach:

Für den Versuch habe ich 1/2 Schweinsfilet aus der Gefriertruhe genommen, welches ich vor ein paar Wochen selbst eingefroren habe. Dieses habe ich über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Am nächsten Morgen habe das Filet in 2cm dicke Medaillons geschnitten und einen Teil davon in die gesalzene Marinade gelegt, der andere Teil in die ungesalzene. Das Ganze habe ich so bis zum Abend im Kühlschrank marinieren lassen. 30 Minuten vor dem Braten habe ich die Medaillons aus dem Kühlschrank genommen und dann 2,5 Minuten pro Seite gebraten.

Soweit der Versuch. Leider habe ich nicht alle Stücke gleich gross geschnitten, so waren ein paar etwas mehr durchgebraten als die anderen. Trotzdem waren alle zart, wobei die dickeren Stücke etwas zarter waren.

Versuch eines direkten Vergleichs - Schweinsfilet mariniert mit und ohne Salz

Véronique von Wie Gott in Deutschland hat extra zu diesem Thema etwas geforscht und laut Hervé This scheint es egal zu sein ob man die Marinade salzt oder nicht, solange sie etwas Säure enthält.

Mein Versuch ist wohl wegen der unterschiedlichen Dicke des Fleisches nicht ganz repräsentativ. ;-) Auch habe ich für die Marinade Senf verwendet, der enthält ja auch etwas Salz. Ich weiss nicht ob das zählt.

Fazit: Ich werde den grössten Teil meiner Marinaden weiterhin salzen, denn nach meiner Erfahrung kommt es mehr auf die Qualität des Fleisches und die Brattechnik an, als ob Salz in der Marinade ist oder nicht.

Hier noch das Rezept zum Versuch. Die Sauce ist übrigens saulecker. ;-)

Schweinsfilet mit Sauce
Rezept für 2 Personen

1/2 Schweinsfilet in 2cm dicke Medaillons geschnitten
ca. 1 dl Weisswein
1 EL Mascarpone

Marinade
2 EL Olivenöl
1 EL Senf
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 EL Zitronensaft
selbstgemahlenes Peperoncinipulver
Salz und Pfeffer

Alle Zutaten für die Marinade mischen. Medaillons darin ca. 8 Stunden marinieren.

Fleisch in Oel oder Bratbutter ca. 2,5 Minuten pro Seite anbraten. Weisswein mit restlicher Marinade mischen, zu den Medaillons giessen und etwas verdampfen lassen. 1 EL Mascarpone dazugeben, gut umrühren, falls nötig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Blog Widget by LinkWithin

Friday, 6. November 2009

Schweinebraten vom Grill

Es ist nicht einfach ein grosses Fleischstück über Holzkohle zu braten, vor allem wenn das Fleisch durchgebraten sein soll. Wir haben es diesen Sommer mal ausprobiert. Dank Wendekorb, Küchentimer mit Bratsonde und zwei Schamottsteinen als Abstandshalter ist es uns einigermassen gelungen. Ein bisschen war das Fleisch trocken, ich denke nicht wegen der Marinade ;-), sondern weil wir das Fleisch etwas zu lange über dem Feuer hatten.

Schweinebraten vom Grill

Mein Küchetimer ist eigentlich für den Backofen vorgesehen, deshalb habe ich mich nicht getraut die Sonde sofort ins Fleisch zu stecken und habe die Fleischtemperatur erst gegen das Ende der Bratzeit gemessen. Das war dann ein bisschen zu spät, aber nur ein bisschen.

Schweinebraten vom Grill

Das Rezept für die Marinade habe ich wieder mal aus dem Betty Bossi Grillierbuch entnommen.

Sherry Marinade

1 EL Zitronensaft
3 EL Sherry
4 EL Oel
1 EL Sojasauce
1/2 TL Ingwerpulver
wenig Peffer aus der Mühle

Alle Zutaten verrühren. Das Fleisch darin ein paar Stunden marinieren.

Fleisch 1 Stunde vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank nehmen. Marinade abstreifen. Fleisch mit etwas Salz würzen, ca. 1 Stunde über der Holzkohle grillieren.

Wir haben einen kleinen Schweinebraten vom Hals von ca. 700 g verwendet.

Schweinebraten vom Grill

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ich sollte mich echt umbenennen. eventverpasserin wäre...
peppinella (guest) - 9. Feb, 20:22
bbd - breadbakingday
BreadBakingDay the monthly event for passionate and...
Zorra - 9. Feb, 16:23
Einverstanden!Mjam.
mel k. - 9. Feb, 14:58
@Mel
Ne, der Zitronenkuchen ist alle, aber der ist schnell...
Zorra - 9. Feb, 14:20
setz...
Kaffee auf, ich komm mit Kirschkuchen im Gepäck....
mel k. - 9. Feb, 14:05
@Mel
Mmmh, Kirschkuchen! Bitte schieb ein Stück rüber!
Zorra - 9. Feb, 13:24
Kannst ja aber die Aktion...
Kannst ja aber die Aktion gerne dort verlinken - vielleicht...
Arthurs Tochter (guest) - 9. Feb, 13:05
Geht nicht!
Kennst Du denn nicht meinen Post "Futtern wie bei Muttern"?...
Arthurs Tochter (guest) - 9. Feb, 13:04
:-) ich berichte dann...
....jetzt hab ich erst mal Kirschkuchen gebacken, weil...
mel k. - 9. Feb, 11:49
@Mel
Oh ja das Ei ist in der Auflistung vergessen gegangen....
Zorra - 9. Feb, 11:28

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Last update: 9. Feb, 20:22

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