Sonntagskuchen: Christine Ferbers Gugelhupf
Vor ein paar Monaten zeigte arte eine Kochsendung mit Sarah Wiener: Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener. Eine Sendung, die mir sehr gut gefallen hat. Sarah Wiener ist für die Sendung mit einem alten Käfer-Cabrio durch Frankreich gefahren. Bei ihren Haltestellen besuchte sie meist Wirte, die eine Spezialität aus der Region zubereiteten und die sie nachkochen musste. Ihre Speise wurde jeweils von einer Jury bewertet. Die Zutaten zu den Gerichten musste sie lokal besorgen. So ging sie direkt zu den Produzenten oder auch in die Metzgerei um die Ecke. Sie musste beim Schlachten helfen, Gänse stopfen (was ihr nicht gefallen hat), Fische fangen und vieles mehr. Gerade das machte die Sendung für mich interessant.
Unter anderem besuchte sie den Ort Niedermohrschwihr im Elsass, wo die berühmte Marmeladenkönign Christine Ferber lebt. Sarah hat jedoch nicht Marmelade mit ihr gekocht, sondern einen Gugelhupf gebacken. Interessant war das Endresultat. Obwohl Sarah den Gugelhupf genau wie Christine gemacht hat, war die Konsistenz ihres Kuchen etwas anders. Man sieht: 1 Rezept verschiedene Resultate.
Endlich bin ich dazugekommen, den Gugelhupf auch zu backen. Leider gibt es auf arte nur einen kleinen Videoausschnitt, denn das abgedruckte Rezept stimmt nicht genau mit dem von der Sendung überein. Da ich das von der Sendung nicht habe, habe ich mich mehr oder weniger an das Gedruckte gehalten. Natürlich ist wieder meine neue Bosch MUM 8 in Einsatz gekommen. Was mir dabei aufgefallen ist, ist dass es besser ist, wenn man die Butter am Anfang zum Teig gibt, und nicht erst zum Schluss, dann geht nämlich das Reinkneten mit der Maschine nicht mehr gut. Die meiste Butter klebte am Schüsselrand. Da der Teig bei mir sowieso viel zu feucht war, gab ich zu diesem Zeitpunkt noch 100 g Mehl zu. So verband sich dann doch noch alles. Trotz der Zugabe von Mehl, war der Teig immer noch sehr weich. Also von Hand hätte ich den nicht kneten wollen! Da er ja in einer Form gebacken wird, war das jedoch kein Problem.
Christine Ferbers Gugelhupf bzw. zorras Gugelhupf
ergibt 1 Gugelhupf
60 g Puderzucker
200 ml lauwarme Milch
180 g zimmerwarme Butter
25 g frische Hefe
1 Ei (M)
100 g Rosinen
3 EL Kirschwasser
3 EL Wasser
Mandelblättchen (Original ganze Mandeln)
Am Tag vorher Rosinen mit Kirschwasser und Wasser in einer Schüssel einweichen.
Vorteig
Hefe und Milch (die gesamte Menge) verrühren. 100 g Mehl dazusieben (unbedingt sieben, sonst gibt es Klumpen!). Zu einem flüssigen Teig verrühren. Vorteig mit etwas Mehl (von den 500 g) bestreuen. Zugedeckt 20 Minuten bei Zimmertemperatur (ca. 22 C) gehen lassen.
Alle Zutaten bis und mit Ei in der Küchenmaschiene zuerst 1 Minute auf Stufe 1 (Bosch MUM 8)dann weitere 6 Minuten auf Stufe 2 kneten. Der Teig muss glänzend und geschmeidig sein. Die eingeweichten Rosinen hinzufügen und gut unterkneten (Stufe 1.5 Bosch MUM 8. Den Teig in der Küchenmaschine belassen, zugedeckt 1,5 Stunden oder bis er sein Volumen fast verdoppelt hat gehen lassen.
Teig nochmals 1 Minute auf Stufe 2 (Bosch MUM 8) kneten, weitere 20 Minuten gehen lassen.
Mandelblättchen in der Gugelhupf-Form verteilen. Wer keine Silikonform hat, muss die Form zuerst grosszügig ausbuttern. Teig in der Form verteilen. Zugedeckt nochmal 1,5 Stunden gehen lassen, damit er sein Volumen ungefähr verdoppeln kann.
Backofen auf 200 C vorheizen. Bevor der Gugelhupf in den Ofen geschoben wird die Temperatur auf 180 C herunterschalten. 45 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens backen.
Den Gugelhupf aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.
Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.
Was mir an diesem Gugelhupf gefällt ist, dass er nicht so viel Zucker beinhaltet. So kann man ihn auch gut mit etwas Konfitüre zum Frühstück essen.
PS: Im Oktober soll es eine Fortsetzung von Sarahs kulinarischen Abenteuer geben.
Unter anderem besuchte sie den Ort Niedermohrschwihr im Elsass, wo die berühmte Marmeladenkönign Christine Ferber lebt. Sarah hat jedoch nicht Marmelade mit ihr gekocht, sondern einen Gugelhupf gebacken. Interessant war das Endresultat. Obwohl Sarah den Gugelhupf genau wie Christine gemacht hat, war die Konsistenz ihres Kuchen etwas anders. Man sieht: 1 Rezept verschiedene Resultate.
Endlich bin ich dazugekommen, den Gugelhupf auch zu backen. Leider gibt es auf arte nur einen kleinen Videoausschnitt, denn das abgedruckte Rezept stimmt nicht genau mit dem von der Sendung überein. Da ich das von der Sendung nicht habe, habe ich mich mehr oder weniger an das Gedruckte gehalten. Natürlich ist wieder meine neue Bosch MUM 8 in Einsatz gekommen. Was mir dabei aufgefallen ist, ist dass es besser ist, wenn man die Butter am Anfang zum Teig gibt, und nicht erst zum Schluss, dann geht nämlich das Reinkneten mit der Maschine nicht mehr gut. Die meiste Butter klebte am Schüsselrand. Da der Teig bei mir sowieso viel zu feucht war, gab ich zu diesem Zeitpunkt noch 100 g Mehl zu. So verband sich dann doch noch alles. Trotz der Zugabe von Mehl, war der Teig immer noch sehr weich. Also von Hand hätte ich den nicht kneten wollen! Da er ja in einer Form gebacken wird, war das jedoch kein Problem.
Christine Ferbers Gugelhupf bzw. zorras Gugelhupf
ergibt 1 Gugelhupf

Mein Gugelhupf ohne Puderzuckerschicht, die lass ich diesmal weg.
60 g Puderzucker
200 ml lauwarme Milch
180 g zimmerwarme Butter
25 g frische Hefe
1 Ei (M)
100 g Rosinen
3 EL Kirschwasser
3 EL Wasser
Mandelblättchen (Original ganze Mandeln)
Am Tag vorher Rosinen mit Kirschwasser und Wasser in einer Schüssel einweichen.
Vorteig
Hefe und Milch (die gesamte Menge) verrühren. 100 g Mehl dazusieben (unbedingt sieben, sonst gibt es Klumpen!). Zu einem flüssigen Teig verrühren. Vorteig mit etwas Mehl (von den 500 g) bestreuen. Zugedeckt 20 Minuten bei Zimmertemperatur (ca. 22 C) gehen lassen.
Alle Zutaten bis und mit Ei in der Küchenmaschiene zuerst 1 Minute auf Stufe 1 (Bosch MUM 8)dann weitere 6 Minuten auf Stufe 2 kneten. Der Teig muss glänzend und geschmeidig sein. Die eingeweichten Rosinen hinzufügen und gut unterkneten (Stufe 1.5 Bosch MUM 8. Den Teig in der Küchenmaschine belassen, zugedeckt 1,5 Stunden oder bis er sein Volumen fast verdoppelt hat gehen lassen.
Teig nochmals 1 Minute auf Stufe 2 (Bosch MUM 8) kneten, weitere 20 Minuten gehen lassen.
Mandelblättchen in der Gugelhupf-Form verteilen. Wer keine Silikonform hat, muss die Form zuerst grosszügig ausbuttern. Teig in der Form verteilen. Zugedeckt nochmal 1,5 Stunden gehen lassen, damit er sein Volumen ungefähr verdoppeln kann.
Backofen auf 200 C vorheizen. Bevor der Gugelhupf in den Ofen geschoben wird die Temperatur auf 180 C herunterschalten. 45 Minuten in der unteren Hälfte des Ofens backen.
Den Gugelhupf aus der Form auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.
Zum Schluss mit Puderzucker bestreuen.
Was mir an diesem Gugelhupf gefällt ist, dass er nicht so viel Zucker beinhaltet. So kann man ihn auch gut mit etwas Konfitüre zum Frühstück essen.
PS: Im Oktober soll es eine Fortsetzung von Sarahs kulinarischen Abenteuer geben.














