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Monday, 21. November 2005

Ragù Bolognese

Mit diesem Klassiker, der meiner Meinung nach oft unterschätzt wird, seit es ihn in jedem Gasthaus an der Ecke gibt, möchte ich meinen Einstand im Kochtopf feiern. Ich fühle mich sehr geehrt in diesen elitären Kreis aufgenommen worden zu sein und hoffe, dass ich mit einiger Regelmässigkeit Beiträge liefern werde können.

Nach diesem zweifelhaften Satz, nun aber zum Rezept:

Zubereitungszeit: ca. 2-3 Stunden
Zutaten für 4 bis 6 Portionen:

2 EL Olivenöl
1 1/2 grosse Zwiebel
700/ 800g Hackfleisch
1 geraspelte Karotte
ca. 1 EL Rosmarin (nach Belieben)
ca. 1/2EL Thymian (nach Belieben)
Salz, Pfeffer
1 bis 2 dl Rotwein
2 grosse und eine kleine Dose geschälte Tomaten (ich weiss leider nicht wieviel Gramm das sind)
2-3 Chili Schoten
Parmesan (grob geraspelt)
(Butter)


Olivenöl erhitzen und Zwiebel glasig braten. Hackfleisch dazugeben und kurz anbraten. Salzen, pfeffern, Kräuter und die geraspelte Karotte dazugeben. Mit Rotwein ablöschen und ein bisschen kochen lassen. Danach Tomaten hinzugeben und zerstossen. Dies lässt man dann eine Weile kochen bis man es mit dem Salz, Pfeffer und den Kräutern noch einmal abschmecken kann. Da ich es gern scharf mag, gebe ich auch noch 2-3 Chili Schoten dazu. Insgesamt muss das Ragù noch mindestens 2 Stunden auf kleiner Hitze köcheln, damit es sich eindickt (Richtige italienische Mamas lassen das Ragù zuweilen einen ganzen Tag lang auf dem Herd).

Ich esse das Ragù gerne mit Rigatoni, aber das ist Geschmackssache und jedem selbst überlassen. Serviert wird das Ganze am Besten mit frisch geraspelten Parmesan und wer will, ein bisschen unitalienisch, mit einem Stück Butter.

Mahlzeit!

Letzen Blog-Event

Liebe Liebhaber der Kürbis für Verliebte,
es fängt fast so an, wie es Desideria im letzten Monat schrieb. Da ich Japanerin bin, muss ich immer auf ein Model schauen wenn ich eine andere Sprache benutze...
Dass der Kürbis für Verliebte der Gewinner ist, macht mich natürlich stolz! (Danke Dilek für dieses Zitat).
Leider kann ich euch nicht gleich meine Idee für den nächsten Blog-Event präsentieren (vielen Dank Brigitte für diesen Satz).
Jetzt kommt die Winterzeit, da bleibt man schon gerne lange in der Küche (Danke Petra für die Hilfe). Man kocht aber so viel und in so grosse Menge, dass ein Blog-Event in Dezember zu Verdauungsschwierigkeiten führen würde.
Also werde ich es wie Cascabel tun und mit Zorra kurz vor dem 15 Dezember das Januar Thema besprächen. In den nächsten Tage gibt es ja sowieso eine Überraschung.
Auf meiner Seite habe ich es mir versprochen, alle eingeschickte Rezepte zu probieren. Ich habe viele tolles neues entdeckt. Nur muss ich aber sehr vorsichtig sein, denn meine Familie hat schon so viel von meinen eigenen Proben gelitten, dass es fast zu einer Haushaltsrevolution führte. Also bis bald...
Fleur de sel

Schweinsfilet mit Apfelkruste

Schweinsfilet scheint gerade gefragt zu sein, wie man bei ihr und ihr sehen kann. Deshalb auch von mir noch ein Rezept, das ich auch für den Apfel-Event im Auge hatte.

Schweinsfilet mit Apfelkruste
Rezept für 2 Personen

Schweinsfilet mit Apfelkruste

6-8 Tranchen Schweinsfilet (ca. 3 cm dick geschnitten)
Salz
Pfeffer
Bratbutter

Für die Kurste:
1/4 Apfel, geraffelt
1/4 Zwiebel, geraffelt
1 EL Paniermehl
1/2 EL Rahm
Curry, Cayenne, Pfeffer und Salz

Für die Kruste alle Zutaten gut vermischen und pikant abschmecken.

Schweinsfilettranchen würzen und in der heissen Butter kurz (4 Minuten pro Seite) auf beiden Seiten anbraten. In eine feuerfeste Form legen, die Apel-Zwiebel-Masse über das Fleisch verteilen und flachstreichen. Unter
dem Grill oder im auf 250°C vorgeheizten Backofen auf der obersten Rille 5 Minuten überbacken.

Den restlichen Apfel habe ich in Schnitze geschnitten und in etwas Zucker und Apfelsaft nicht zu weich gekocht. Ergibt eine gute Beilage.

Die Kruste, die man auf dem Bild sieht habe ich mit einer "gefälschten" Microplane-Reibe (von der Migros) gemacht. Die Kruste wurde dadurch ziemlich fein. Wer es lieber gröber mag, soll die Bircherraffel nehmen.
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confit

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fond

Noch nie gegessen und...
Noch nie gegessen und nicht auf die Idee gekommen:...
Houdini (anonymous) - 28. Aug, 20:48
mit Gurken wird der Kartoffelsalat...
mit Gurken wird der Kartoffelsalat so leicht, dass...
lamiacucina - 28. Aug, 20:36
Das ist die gute alte...
Das ist die gute alte bodenständige Küche....
mipi (anonymous) - 28. Aug, 19:43
Geschwellti sind wohl...
Geschwellti sind wohl auch als "Pellkartoffel" bekannt??
Wolfgang (anonymous) - 28. Aug, 17:13
So was muss ab und zu...
So was muss ab und zu sein. :-)
Zorra - 28. Aug, 16:19
Guck mal an, noch ein...
Guck mal an, noch ein Haushalt mit Würstchen und...
Eva (anonymous) - 28. Aug, 15:33
Würstchen mit Kartoffel-Gurken-Salat
Würstchen schmecken gut in Blätterteig eingepackt...
Zorra - 28. Aug, 14:06
@mipi
Das schlimmste bei mir ist, dass ich immer denke, dass...
Zorra - 28. Aug, 14:03
@Sus
Wow, das mit dem Kalender ist aber schon ziemlich organisiert. Spracheingab e...
Zorra - 28. Aug, 14:02
@foodfreak
Ich nehme mir auch oft vor mitzuschreiben, aber das...
Zorra - 28. Aug, 14:00

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