Mine ist nicht schlecht
gelegen. -
Daraus sind Falafel geworden.
Zwei Probleme sind beim Herstellen aufgetreten:
1. Mein Zauberstaub fing beim Mixen, der gekochten Kichererbsen, beinahe an zu rauchen. Als Ungeduld in Person wollte ich nämlich alle auf einmal pürieren.
2. Die Falafel habe ich in der Bratpfanne gebraten, statt fritiert, deshalb sind sie wohl etwas zerfallen.
Oder liegt's am Rezept? Da ist nämlich kein Brot drin. Ich habe andere Rezepte mit Brot gesehen. Das Korianderkraut habe ich weggelassen, weil ich es nicht mag. Beim Braten der Dinger bin ich ziemlich erschrocken, die saugen das Oel auf wie Schwämme, und geben auch nicht mehr viel ab. Trotz alldem sind sie köstlich geworden, sehr luftig. Sie zergingen förmlich auf der Zunge.
Falafel
Rezept für 16 Kugeln
150 g Kichererbsen*
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Korianderkraut
1 TL Kumin (Kreuzkümmel)
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL Backpulver
1 TL Paprikapulver
1/2 TL Pfeffer und Cayennepfeffer
1 TL Salz
Öl zum Fritieren
Am Vortag die Kichererbsen einweichen. Am nächsten Tag im Dampfkochtopf im Einweichwasser während 25 Minuten weichkochen. Die Hülsenfrüchte absieben. Etwas Kochwasser auf die Seite stellen. Portionsweise mit ganz wenig Kochwasser im Mixer zu einer Masse pürieren. Die Masse darf nicht zu flüssig werden. Kräuter, Zwiebel und Knoblauch fein schneiden. Backpulver und Gewürze dazugeben und alles gut mischen. 16 Kugeln
formen. Im heißen Öl portionsweise etwa 5 Minuten ausbacken.
*Ergibt ca. 300 g Kirchererbsen, 250 g für Falafel verwenden, der Rest für Hummus.
Rezept für
Hummus gibt es
hier.
Tzatziki
1 griechisches Joghurt
1/2 Gurke
1-2 Knoblauchzehen
3/4 TL Salz
Pfeffer
1 EL Olivenöl
Gurke entkernen und fein raffeln. Fein geraffelte Gurke zuerst von Hand sehr gut ausdrücken, danach nochmal mit Haushaltpapier ausdrücken. Knoblauch ins Joghurt pressen, ausgepresste Gurken dazu geben und mit Pfeffer und Salz würzen.
Das Olivenöl habe ich vergessen, hat trotzdem geschmeckt.
Ich habe das Tzatziki-Rezept nach Erinnerung, wie es
Brigitte hier bei ihrem Besuch gemacht hat, hergestellt. Vielleicht fehlt also noch was. Jedenfalls hat es gut geschmeckt und ist auch nicht bitter, wie bei meinen vorherigen Versuchen, geworden.
Ueber Tsatsiki und cacik (türkische Variante) kann man auch etwas bei
mine lesen.
Wenn denn alles mal bereit ist, Pitabrot etwas anfeuchten und toasten, mit Hummus, Tzatziki und Falafel füllen. Dazu passt ein grüner Salat mit Tomaten, Gurken und Eiern.
Beinahe hätte ich es vergessen: Den
Mörser habe ich übrigens gebraucht um den Kreuzkümmel zu zerkleinern.